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meinen Konrad noch einmal ſche und daß Ihr ihm die Freiheit ſogleich gebt.“
Gaſton beſann ſich einige Augenblick, und entgegnete dann mit teufliſchem Lächelu: „Cure Bedingungen ſollen ſo⸗ gleich erfüllt werden.“ Schweigend führte
ſie in ein Seitengemach des Ritter⸗ ſaales. Hier ſah ſie in dem Gebäude ſeitwärts ihren Konrad, verſuchte ſeinen Namen zu rufen, konnte aber nur einen Schrei ausſtoßen, und ſank bewußtlos in die Arme des Ritters. Schneller, als er geglaubt, erwachte ſie wieder, bat den Ritter ihren Konrad zu grüßen und er möchte ihr ihre Untreue vergeben, weil nur hierdurch ſein und ihres Vaters Leben gerettet werden könnte.
Wenige Stunden darauf veſtiehGaſton mit Adelgunden die Warte. „Seht Ihr“
ſprach et, „daß ich Wort halte, dort


