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„Wenn ich Euch aber nun Beweiſe bringe,“ fuhr Gaſton fort, „daß er todt iſt, wollt Ihr dann mein Ehegeſpons werden?“
„Rein!“ erwiederte ſie ſtandhaft. „Wenn Konrad todt iſt, ſo wird keine Macht der Welt im Stande ſein mich zu zwingen je die Eurige zu werden.“
Höhniſch lächelnd fuhr Gaſton fort: „Ich wollte nur Eure Meinung hören, ſchöne Adelgunde, beruhigt Euch, Euer Konrad lebt und zwar in Eurer Nähe. Er iſt ſo eben als Gefangener hierher gebracht worden.“
O laßt mich zu ihm,“ flehte ſie.
„Das geht nicht,“ entgegnete er. „Ihr habt zu entſcheiden, ob Konrad länger leben oder vor Euren Augen ſterben ſoll. Reicht Ihr mir binnen acht Tagen Eure Hand am Altare, ſo gebe ich Euch mein Ritterwort, Konrad er⸗


