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Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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ahnete das ſchreckliche Ungewitter— welches ſich über ihr Haupt zuſammeniog. Mit Ungeduld wünſchte ſie ihren Hochzeits⸗ tag herbei, obgleich dieſer ſchon in zehn Tagen feſtgeſetzt war.

In dieſer Zeit wurde Alles ange⸗ ſchafft, um das Feſt recht glänzend zu machen, denn Gottfried war ein reicher Ritter. An die Grafen und Ritter in der Umgegend wurde ein Herold geſandt, um ſie einzuladen zu einem Ringelſtechen und zut Hochzeit. Auch Gaſton wurde eingeladen, denn beſonders Gottfried wünſchte mit dieſem Manne in Freund⸗ ſchaft zu leben.

Nur noch vier Tage mußten ent⸗ ſchwinden, und ſchon erwartete man mit Ungeduld Konrads Eltern.

Plotzlich berichtete der Thorwächter, daß ein fremder Reiter Einlaß verlange, weil er Sachen von der größten Wich⸗

Gaſton von Lurburg.