der Feind ihm nicht folge Er freute ſich herzlich, daß ihm ſein kühner Streich ſo geglückt war. Er konnte mit Recht jetzt den Beleidigten ſpielen und Konrad würde ihm noch Abbitte thun, ſchmei⸗ chelte er ſich. Plötzlich dachte er wieder daran, daß er die reizende Adelgunde bereits in ſeinem Käfige gehabt hatte; da biß er vor Wuth die Zähne zuſam⸗ men, lief auf die höchſte Warte und legte hier den feierlichen Schwur ab:
daß Adelgunde ſein werden müſſe, und wenn ſie von einem Heere bewacht würde.,
— Jetzt ſchien es ihm leichter, ſein Vor⸗ haben auszuführen, indem gewiß kein Menſch auf Liebenſtein etwas vhn ihm beſorgte. Heimlich ließ er alſo Anſtal⸗ ten machen, um bei der erſten Gelegen⸗ heit ſein ſchwarzes Vorhaben auszu⸗ führen.
Adelgunde hatte nirgends Ruhe, ihr


