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pen aus dem gelobten Lande, und jagte dem Liebenſteine zu.
Konrad ritt voll Ungeduld, ſeine Braut bald zu umarmen, immer weit vor ſeinen Leuten voraus. Man ſtieß
auf keinen Feind und bald erblickte man
den Liebenſtein. Von Neuem ſpornte der Ritter ſein Roß an. Dieſes ſchien die Ungeduld ſeines Herrn zu theilen,
denn wie der Wind, ſo eilte es über
Berg und Thal. Das Burgthor flog auf. Adelgunde ſtürzte auf ihn zu. Mund ruhte an
Mund, und in einer herzlichen Umar⸗ mung und einem langen Kuß feierten
die Liebenden das Wiederſehen.
Endlich begann Adelgunde: „An
jenem Abende, wo wir uns ſo glücklich fühlten, ergriffen mich mehrere Männer
und ſchleppten mich bewußtlos fort. Als
ich endlich aus der Betäubung erwachte,
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