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burg, begann der Freigraf, „Ihr waret
in einem Schreiben bei uns des bewuß⸗
ten Verbrechens angeklagt, weshalb Ihr gefordert wurdet. Aus ſicherer Quelle wurde uns aber jetzt gemeldet, daß uns ein Bube über Euch falſch berichtet hat. Er wird aber ſeiner Strafe nicht ent⸗ gehen. Ihr ſeid hiermit von dem an⸗ geſchuldigten Verbrechen frei geſprochen. Eilet nach dem Liebenſtein, wo Eure Adelgunde wieder angekommen iſt.“ „Meine Adelgunde wieder auf dem Liebenſteine?“ fragte der erſtaunte Kon⸗ rad. Der Freigraf ſchwieg. Ein Schöppe band ihm wieder die Binde vor die
Augen und führte ihn durch mehrere Ge⸗
mächer. Plötzlich fühlte er, daß der Bo⸗ den mit ihm ſich empor hob. Mit innerem Entzücken die friſche Luft eben einathmend, ergriff ihn ein männlicher Arm und führte ihn im Kreiſe herum.
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