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er die Ausſicht nach dem Wege hatte, den ſein Sohn wieder kommen mußte.
Ehe noch der Abend einbrach, harrte Konrad ſchon am Wege nach der Todten⸗ burg auf einen Schöppen des Freige⸗ richts. Als die Mitternacht erſchien kam auch ein Schöppe herbei und hielt hoch in die Luft einen blitzenden Dolch. Kon⸗ rad kannte dies Zeichen. „Leb' wohl,“ ſagte er zum Knappen, grüße meine⸗ Eltern, und ſag' Allen, wenn ich nicht wiederkehre, daß ich unſchuldig geſtorben bin, denn keine Schuld belaſtet mein Gewiſſen. Harre hier meiner bis die Sterne erbleichen, und bin ich dann nicht wieder hier, ſo reite langſam nach der Bärenburg und bete für das Heil meiner Seele.“ 3
„Seid Ihr Konrad von Bärenburg“
fragte der Schöppe, ſo folgt mir!“


