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Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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der Alte dringend, von dieſem Vorſatze abzuſtehen, weil ſie beide dem mächtigen Luxburger nicht gewachſen wären.

In aller Stille rüſtete Gottfried aber doch um Konrad beizuſtehen Als die⸗ ſer wieder das Schwert heben konnte, ließ er ſeine Leute, welche noch auf dem Liebenſteine waren, nach der Einſiedelei kommen. Mit einem wehmüthigen Blick dankte er dem Klausner für ſeine Pflege. Seufzend beſtieg er ſein kleines ſchwarzes Türkenroß und jagte mit ſeinen Gefähr⸗ ten der väterlichen Burg zu.

Ohne nur ein Wort zu ſprechen, ſprengte er durch Feld und Wald. Erſt am nächſten Tage wo er die Burg ſei⸗ ner Väter erblickte, ſeufzte er tief auf, und indem eine Thräne die Wange netzte, jagte er darauf zu. Die Knappen theil⸗ ten den Schmerz ihres Herrn und folg⸗ ten ihm ſchweigend.