Druckschrift 
Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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den Klausner gebracht zu werden. Der Klausner unterſuchte ſogleich die Wunde und erklärte zur Freude der Knechte, duß Rettung möglich ſei. Mehrere Wochen verſtrichen, wo Kon⸗ rad ſchon dem Grabe nahe war, ehe ſich ſeine gute Ratur half. Kaum konnte er im kleinen Gemache wieder herumgehen, ſo ſprach er ſchon von einer ſchrecklichen

Fehde, welche er mit dem Luxburger be⸗

ginnen wollte, weil nur dieſer der Räu⸗ ber ſeiner Adelgunde ſein könnte. Der Liebenſteiner aber ſchüttelte das ergraute Haupt, meinend: es ſei beſſer, die Ge⸗ raubte aufzuſuchen, oder Kunde von ihr

zu erhalten ſuchen; denn der Luxburger

wäre mächtig und könnte an dem Raube

ganz unſchuldig ſein. Als Konrad hier⸗

auf erklärte, er würde eine Fehde auf Leben und Tod beginnen, da bat ihn

verlangte zu dem in der Nähe wohnen⸗

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