Druckschrift 
Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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Geſicht und Füße waren ihm durch Gebüſche und Dornen zerkratzt, aber er achtete es nicht und jammerte laut um Adelgunden. *

Mit Raſerei ſtürmte er jetzt gegen das Thor der Lurburg, um es zu zer⸗ trümmern, aber indem erſchallte im Thale der Ton eines Hornes. Haſtig wendete er ſich und eilte dem Tone nach. Die Stille des Grabes herrſchte nun wieder, und Nacht deckte Feld und Wald, wel⸗ ches er erſt jetzt zu bemerken ſchien. Er

ſtand horchend ſtill, eilte dann wieder weiter und ſtand dann wieder ſtill, aber kein Laut eines Menſchen oder jener

Ton ließen ſich hören. „Feierlich ſchwöre ich hier,“ rief er plötzlich, „nur den Lie⸗ benſtein mit meiner Adelgunde wieder zu betreten oder nie!“ Starr ſah er

wieder nach den hohen und feſten Mauern „

der Luxburg, und hatte ſchon wieder