Glücklich erreichte er das deutſche Vater⸗ land. Als er in der Ferne den Lieben⸗ ſtein erblickte, wo ſeine Braut wohnte. Da jauchzte er auf und ſtreckte voll Sehnſucht die Arme dahin.
Endlich erreichte er den iebenſteit Mißtrauiſch öffnete der Pförtner und mur⸗ melte in den Bart: Gewiß wieder ein Abenteurer. Ein Knappe führte ihn ſo⸗ gleich in das Gemach des Burgherrn. Mik geſchloſſenem Viſir trat er ein. Ma⸗ jeſtätiſch, wie die junge Fichte auf dem Felſen, ſtand er da, drohend nickte ſein Helmbuſch und in Locken hing ſein Haar den Nacken herab. — Niemand kannte ihn. Faſt wäre er ſeinem Vorſatz untreu geworden und in Adelgundens Arme geſunken, denn das ſchmachtende Mäd⸗ chen ſah er heute nach einer ſo lang Trennung wieder.
Mit Anſtand und Würde trat er zu


