der Madame la comtesse de la Blague de Montmo- renci de Valentinois waren unter den beſuchteſten der Hauptſtadt. Das Duell zwiſchen dem Grafen und dem jungen und feurigen Repräſentanten des Bergs Alcide de Mirabo entſprang allein daher, daß Letzterer in dem Klubb die von erſterem Edelmann geführten Titel in Frage zog. Madame de la B. de Montmorenei de Valenti- nois reiſte nach dem Abenteuer: und Bungay kaufte ihre Gedichte und gab ſie heraus mit der Gräfin Krone auf der Gräfin Werk.
Major Pendennis wurde in ſeinen letzten Tagen ſehr ernſt und war nie glücklicher, als wenn Laura ihm mit ihrer lieblichen Stimme vorlas, oder ſeinen Geſchich⸗ ten horchte, denn dieſe holde Lady iſt die Freundin von Jung und Alt und ihr Leben war immer dem Beſtreben geweiht, das Leben Anderer glücklich zu machen. Was für ein Ehemann wird wohl dieſer Pendennis ſein?
wird mancher Leſer fragen, indem er die Glückſeligkeit
einer ſolchen Heirath und Laura's bezweifelt. Die Fra⸗ ger, wenn es deren gibt, werden an die Lady ſelbſt ver⸗ wieſen, welche ſeine Fehler und eigenfinnigen Stimmun⸗ gen ſehend, und geſtehend, daß es beſſere Männer gibt als er, — ihn gleichwohl immer mit der ſtandhafteſten Zuneigung liebt. Seine Kinder oder ihre Mutter haben nie ein barſches Wort von ihm gehört, und wenn ſeine Anfälle von Unmuth über ſeine Einſamkeit vorüber ſind, bewillkommnen ſie ihn mit nie fehlender Achtung und Vertraulichkeit. Sein Freund iſt noch ſein Freund, ganz von ſeiner Liebe geheilt. Dieſe Krankheit iſt einem ge⸗ ſunden Organe nie verderblich, und George ſpielt ſeine Rolle als Pathe vortrefflich und lebt allein. Wenn Mr. Pen's Werke ihm mehr Ruf verſchafft ha⸗ ben, als ſein fähigerer Freund gewonnen hat, ſo lebt George doch zufrieden ohne Ruf. Wenn die beſten Männer nicht die großen Looſe im Leben ziehen, ſo wiſſen wir, daß es von dem Ordner der Lotterie


