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Lady Clavering nahm verwundert den Brief aus Foker's zitternder Hand und ſah auf die Aufſchrift. In⸗ dem ſie ihn anſah, begann ſie an allen Gliedern zu zittern und mit verſtörtem Blicke ließ ſie den Brief fallen, und auf ihren Jungen zurennend, riß ſie ihn an ſich, und brach ſchluchzend in die Worte aus: — „Neh⸗ met ihn, — es iſt unmöglich, es iſt unmöglich.“
„Was gibt es!“ rief Blanche mit grauſem Lächelnz „der Brief iſt bloß von — von einer armen Penſionärin, einer Verwandtin von uns.“
„Es iſt nicht wahr, es iſt nicht wahr!“ ſchrie Lady S „nein, mein Frank — iſt es wahr, Clave⸗ ring?“
Blanche hatte den Brief aufgehoben und näherte ſich damit dem Feuer, aber Foker rannte auf ſie zu und hielt ihr den Arm: — „ich muß den Brief ſehen,“ ſprach er; „geben Sie ihn mir. Sie ſollen ihn nicht ver⸗ brennen.
„Sie — Sie — Sie ſollen Miß Amory in mei⸗ nem Hauſe nicht ſo behandeln,“ ſchrie der Baronet. „Geben Sie den Brief zurück, beim Jupiter!“
„Leſen Sie ihn — und ſehen Sie ſie an,“ rief Blanche auf ihre Mutter deutend; „wegen — wegen ihrer hielt ich es geheim! Leſen Sie ihn, grauſamer Mann!“ und Foker öffnete und las den Brief —
„Ich habe dieſe drei Wochen nicht geſchrieben, mein Schätzchen Beſſy, aber dieſer kommt, um dir eines Vaters Segen zu geben, und ich werde bald genug, ſo ſchnell als meine Note hinabkommen, und will die Ceremonie und meinen Schwiegerſohn ſehen. Ich werde bei der Bonner abſteigen; ich habe einen guten Herbſt gehabt, und wohne hier in meinem Hotel, wo es gute Geſellſchaft gibt und die auf einem guten Fuße lebt. Ich weiß nicht, ob ich es ganz billige, daß Du Mr. Pen für Mr. Foker über Bord geworfen, und halte Foker's Namen für nicht ſo hübſch, und


