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ſagte der Chevalier. „Dieſer Schuft von Morgan ſinnt auf Unheil. Er iſt die letzten paar Monate um unſre Chambers geſchlichen: er hat das Geheimniß des armen Teufels von Amory ausgewittert. Er hätte gerne ent⸗ deckt, wo er iſt: er hat Mr. Bolton ausgeholt und den alten Coſtigan mehrere Male betrunken gemacht. Er beſtach den Innthorwächter, ihm zu ſagen, wenn er zurückkomme: und iſt in Clavering's Dienſt getreten, in Folge der Enthüllungen. Er wird ſich ſehr gut dafür bezahlen laſſen, der Schuft, denken Sie an mich.“
„Wo iſt Amory?“ fragte Pen.
„Zu Boulogne, glaube ich; ich verließ ihn dort und warnte ihn, nicht zurückzukommen. Ich habe mit ihm gebrochen nach einem verzweifelten Streit, wie ſich von einem ſolchen Tollhäusler erwarten ließ. Und ich bin froh, daß ich ſagen darf, daß er jetzt in meiner Schuld iſt, und daß ich ihm aus mehr denn einer Klemme geholfen habe.“
„Er hat vermuthlich alle ſeine Gewinnſte wieder eingebüßt,“ ſagte Pen.
„Nein: er iſt eher noch beſſer daran, als da er wegging, oder war es noch vor vierzehn Tagen. Er hatte außerordentliches Glück in Baden, ſprengte meh⸗ rere Nächte die Bank und war in Aller Mund. Er liirte ſich dort mit einem Burſchen Namens Bloundell, der eine Genoſſenſchaft von allerlei Gaunern um ihn ſammelte, männlichen und weiblichen, Ruſſen, Franzoſen, Deutſchen und Engländern. Amory wurde ſo inſolent, daß ich genöthigt war, ihn eines Tags ſo durchzudre⸗ ſchen, daß es ihm an's Leben ging. Ich konnte nicht anders, der Burſche hat ungemein viel Courage, und ich hatte kräftig darein geſchlagen.“
„Und forderte er Sie nicht?“ fragte Pen.
„Sie glauben, wenn ich ihn erſchoſſen hätte, ſo würde ich Niemand viel Trauer bereitet haben ? —
„Nein, Sir; ich wartete auf ſeine Ausforderung,


