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„Nein, nein,“ ſagte ſie. „Sie werden mich voch nicht verrathen wollen?“
„Morgan thut es,“ ſagte Pen.
„Nein, er wird es nicht,“ ſagte Blanche. „Ich habe ihm verſprochen — n'importe. Warten Sie bis nach unſrer Hochzeit, — bis nach unſrer Hochzeit — o wie unglücklich bin ich,“ ſagte das Mädchen, welche wäh⸗ rend des Abends voll Lächeln, Holdſeligkeit und Heiter⸗ keit geweſen war.
Arthur ſagte: „Ich bitte und flehe Sie, es Harry zu ſagen. Sagen Sie's ihm jetzt. Es iſt ja nicht Ihre Schuld. Er wird Ihnen Alles zu Gute halten. Sagen Sie's ihm heute Nacht.“
„Und geben Sie ihr dieß — il est là — nebſt meinem Gruße, wenn ich bitten darf; und ich bitte Sie um Pardon, daß ich Sie zurückgerufen habe, und wenn ſie um halb vier Uhr bei Madame Crinoline ſein will, und Lady Rockminſter ſie entbehren kann, ſo wäre es mir angenehm, mit ihr in den Park zu fahren;“ und ſie kam herein, ſingend und küſſend ihre kleine Hand, als Morgan, der ſammtfüßige, die teppichbelegte Treppe heraufkam.
Pen hörte Blanche's Piano in eine brillante Mu⸗ ſik ausſtrömen, während er hinabging, um ſeinen Oheim einzuholen, und ſie gingen mit einander fort. Arthur erzählte ihm kurz, was er gethan hatte. „Was ſollte man thun?“ fragte er.
„Was man thun ſoll, bei Gatt?“ ſagte der alte Gentleman, „was kann man thun, als der Sache den Lauf laſſen? Bei Gatt, danken wir dem Himmel,“ ſagte der allte Burſche ſchauernd, „daß wir Nichts damit zu thun haben und überlaſſen wir's denen, die es angeht.“
„Ich hoffe zu Gott, daß ſie's ihm ſagt,“ ſprach
en. „Bei Gatt, ſie wird's ihm auf ihre Weiſe bei⸗ bringen,“ ſagte der alte Mann; „Miß Amory hat die


