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auf Laura zu, was ſie noch mehr erröthen machte. Glückliches Erröthen! Glänzende Augen, ſtrahlend vom Lichte der Liebe! Der Hiſtorienerzähler wendet ſich von dieſer Gruppe zur Zuhörerſchaft und hofft, daß eines Tages ihre Augen auch ſo ſtrahlen möchten.
Nachdem ſich Pen auf die freundlichſte Weiſe zu⸗ rückgezogen und die liebliche Blanche ihre jungen Nei⸗ gungen einem erröthenden Bräutigam von fünfzehn Tauſend per Jahr zugewendet hatte, hatte Lady Cla⸗ verings Herz und Familie ein ſolcher Glückstaumel er⸗ griffen, wie die gute Begum ſeit manchem Jahre nicht mehr empfunden, und ſie und Blanche ſtanden auf dem herzlichſten und zärtlichſten Fuße mit einander. Der feurige Foker drängte vorwärts auf den glücklichen Tag und war ſo beſorgt, als ſich erwarten ließ, die Zeit der Trauer abzukürzen, die ihn in Beſitz ſo vieler Reize und Liebenswürdigkeiten geſetzt, von denen er bis jetzt ſo zu ſagen nur der muthmaßliche Erbe, nicht der wirk⸗ liche Beſitzer geweſen. Die ſanfte Blanche, welche Alles war, was ihr verlobter Lord begehren konnte, war nicht abgeneigt, den Wünſchen ihres zärtlichen Henry zu will⸗ fahren; Putzhändler und Juweliere wurden in Thätig⸗ keit geſetzt und mußten die herrlichen Parapharnalien des Hymen vorbereiten. Lady Clavering war in ſo guter Laune, daß ſelbſt Sit Francis davon zu genießen bekam und dieſes Paar ſo weit ausgeſöhnt wurde, daß Sir Francis nach London kam, an ſeiner eigenen Tafel wieder präſidirte, und in den Billardräumen und Spiel⸗ häuſern leidlich bei Gelde erſchien. Eines Tags, als Major Pendennis und Arthur zu einem Diner in Groß⸗ venor Place gingen, fanden ſie einen alten Bekannten dort als Major Domo etablirt, und der ſchwarzgeklei⸗ dete Gentleman, ver mit vollkommener Höflichkeit und Gravität ihnen die Wahl der verſchiedenen Champagner offerirte, war kein andrer, als Mr. James Morgan. Der Chevalier Strong hatte ſich gleichfalls eingefunden;


