Teil eines Werkes 
16. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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nis warteten, um ihn zu empfangen. Lady Rockminſter hatte eine ganz gute Nacht gehabt und war wieder ſo wohl, als es menſchenmöglich war. Wie ſich Mr. Hur⸗ ter die Zeit vertrieben? Im Theater? Mit ſeinem Sohn? Was das für ein Kapitalſtück war! wie be⸗ zaubernd Mrs. O'leary ausgeſehen und geſungen! Was für ein guter Burſche der junge Hurter ſei, bei Jeder⸗ mann gut angeſchrieben! Eine Zierde ſeines Berufes. „Er hat nicht die Manieren ſeines Vaters, ich gebe es Ihnen zu, noch den alten Weltton, der uns immer mehr abhanden kommt; aber ein trefflicherer Kernjunge lebt nicht unter der Sonne.“

„Er ſollte auf dem Lande praktiziren, wie Sie, Sir,“ ſagte Arthur, „er ſollte heirathen — andere Leute thun es auch — und ſich irgendwo ſetzen.“

„Dieſelben Worte, welche geſtern Ihre Herrlichkeit gebrauchten, Mr. Pendennis. Er ſollte heirathen. Sam ſollte heirathen, Sir.“

„Die Stadt iſt voller Verſuchungen, Sir,“ fuhr Pen fort. Der alte Gentleman dachte an jene Huri Mrs. Oleary.

„Es gibt keine beſſere Sauvegarde für einen jun⸗ gen Mann, als eine frühe Heirath mit einem ehrlichen, frievlichen Geſchöpf.“

„Keine beſſere, Sir, keine beſſere.“

„Und die Liebe iſt beſſer als Geld, nicht wahr?“

„Ganz gewiß,“ ſagte Miß Bell.

„Ich muß mit einer ſo ſchönen Autorität in Ueber⸗ einſtimmung ſein,“ ſagte der alte Gentleman mit einer Verbeugung.

„Und nehmen Sie den Fall an, Sir, ſagte Pen, „daß ich Ihnen eine Neuigkeit mitzutheilen hätte.“

„Gott ſteh' mir bei, Mr. Pendennis, was meinen Sie 7“ fragte der alte Gentleman.

„Nehmen Sie den Fall an, ich hätte Ihnen zu berichten, daß ein junger Mann, fortgeriſſen von einer