Teil eines Werkes 
16. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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„Weil Sie rohe Beeſſteaks mögen und eine Pfeife darauf,“ fiel Pen ein, „ſo geben Sie ſich das Air von Ueberlegenheit über Leute, deren Geſchmack leckerer iſt, und die ſich nicht der Welt ſchämen, in der ſie leben. Wer bekennt ſich zu einer beſondern Bewunderung, Achtung, Freundſchaft oder Dankbarkeit, ſogar gegen die Leute, die er jeden Tag trifft? Wenn A mich in ſein Haus bittet, und mir ſein Beſtes gibt, ſo nehme ich dieſe gute Dinge für das, was ſie werth ſind, und für nicht mehr. Ich verpflichte mich nicht, ihm mit Freundſchaft zurückzuzahlen, ſondern in der Konventions⸗ münze der Geſellſchaft⸗ Wenn wir ſcheiden, ſo ſcheiden wir ohne Harm. Wenn wir uns treffen, ſo ſind wir leivlich erfreut, einander zu ſehen. Wenn ich blos mit meinen Freunden leben ſollte, ſo iſt Ihre Schnauze, alter George, das einzige Geſicht, das ich ſehen würde.“

„Sie ſind Ihres Onkels Jünger,“ ſagte Warring⸗ ton etwas ernſt; „und ſprechen wie ein Weltling.“

„Und warum uicht?“ fragte Pendennis, „warum die Welt nicht anerkennen, in der ich ſtehe, und den Bedingungen der Geſellſchaft mich fügen, in der und mit der wir leben? Ich bin älter denn Sie, George, trotz ihrem graulichen Backenbart, und habe viel mehr von der Welt geſehen, als Sie in Ihrem Dachſtübchen hier, abgeſchloſſen mit Ihren Büchern, Ihren Träume⸗ reien und Ihren Ideen von einundzwanzig. Ich ſage, ich nehme die Welt, wie ſie iſt, und da ich von ihr bin, will ich mich ihrer nicht ſchämen. Wenn die Zeit aus den Fugen iſt, hab ich den Beruf oder die Kraft, ſie zu Recht zu bringen?“

„In der That, ich glaube nicht, daß Sie weder vas eine noch das andere haben,“ brummte Pen's Zwi⸗ ſchenredner.

„Wenn ich zweifle, ob ich beſſer bin, als mein Nach⸗ bar,“ fuhr Arthur fort — „wenn ich zugebe, daß ich nicht beſſer bin, — ſo zweifle ich auch, ob er beſſer iſt, als ich. Ich ſehe Leute, welche mit Ideen einer Welt⸗