Teil eines Werkes 
16. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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benahm er ſich anfangs mit ſolcher Beſcheidenheit und Gleichmüthigkeit, daß ſie das Lob ſeines Freundes War⸗ rington ihm verdienten, obgleich Arthurs Oheim ein wenig geneigt war, mit ſeines Neffen gemeinem Sinne zu ſtreiten, daß er keinen größern Pomp und höhere An⸗ ſprüche machte, nun er in den Genuß ſeines Königthums eingetreten war. Er hätte Arthur in hübſche Quar⸗ tiere inſtallirt und auf einem ſtattlichen Parkklepper reiten, oder in hübſch gebauten Cabriolets jeden Tag dort fahren laſſen. „Ich bin zu viel abweſend,“ ſagte Arthur lachend, „um in London ein Cab zu lenken, die Omnibuſſe würden mich in zwei geſchnitten haben, oder hätte ich den Kopf meines Pferdes in ein Fenſter von einem Damenwagen geſteckt; und Sie würden mich nicht von einem Diener wie einen Apotheker haben führen laſſen?“ Nein, Major Pendennis hätte unter keiner Bedingung ſeinen Neffen als Apotheker erſcheinen laſſen; der hohe Repräſentant des Hauſes Pendennis durfte ſich ſo nicht herabwürdigen. Als Arthur, ſeinen Scherz ver⸗ folgend, ſagte: „und doch, Sir, waär mein Vater, ich darf es wohl ſagen, über die Maßen ſtolz, als er zuerſt mit ſeinem Gig erſchien,“ räuſperte ſich der alte Major und antwortete, unter vielen hm und ha während ſein runzliches Geſicht eine Röthe überlief, „Sie wiſſen, was Bonaparte ſagte: Il faut laver son linge sale en famille.“ „Sie brauchen ſich, Sir, nicht zu rühmen, daß Ihr Vater ein — ein Arzt geweſen. Er ſtammte aus einem ſehr alten, aber herabgekommenen Hauſe und ſah ſich genöthigt, ſein Familienglück wieder auf⸗ zubauen, wie mancher Mann von guter Familie vor ihm gethan hat. Sie ſind, wie der Burſche in Sterne, — der Marquis, welcher kam, ſein Schwert zurück zu verlangen. Ihr Vater bekam es zurück für Sie. Sie ſind ein Mann von Grundbeſitz, bei Gott, und ein Gentleman — vergeſſen Sie nie, daß Sie ein Gentle⸗ man ſind.“

Dann wandte Arthur ſchlau gegen ſeinen Oheim