—
327
Hann zeigte mir einen ihrer Arme, der ganz ſchwarz und blau war und ich erinnere mich, wie Mrs. Bon⸗ ner, die auf mich ſo eiferſüchtig iſt, als eine alte Katze, ihr einige Püffe um die Ohren gab, daß ſie mir's zeigte, und dann ſollten ſie Miß beim Luncheon (Zwiſchenim⸗ biß) ſehen, wenn Niemand da iſt, als die Familie. Sie läßt Einen glauben, als ob ſie niemals eſſe, und, o mein Gott, Sie hätten ſie geſtern ſehen ſollen: ſie ließ Mary Hann ſich Pflaumenkuchen und Sahne in ihr Schlaf⸗ zimmer bringen, und der Koch iſt der einzige Mann im Hauſe, gegen den ſie höflich iſt. Bonner ſagt: daß in der zweiten Saiſon in London Mr. Soppington ſchon im Begriffe war, ihr Anträge zu machen und wirklich eines Tages kam, und als er ſie das Buch ins Feuer wer⸗ fen ſah, und ihre Mutter ſo ausſchelten hörte, ganz ſachte durch die hintere Thür des Geſellſchaftszimmers, durch welche er hereingekommen, wieder hinabſchlich, und das Nächſte, was wir hörten, war, daß er Miß Rider ge⸗ heirathet hatte. Oh, ſie iſt ein Teufel, dieſe kleine Blanche, und das iſt meine aufrichtige Herzens⸗Mei⸗ nung (apinium ſagte er falſch für opinion), Mr. Morgan.“
„Apinion, nicht apinium, Lightfvot, mein guter Burſche,“ ſagte Mr. Morgan mit väterlicher Güte und fragte dann aus dem Grunde ſeines Herzens mit einem Seufzer: „was der Deurxel will denn mein Herr den Maſter Arthur mit ſo einem Mädchen verheirathen?“ Und das töte-àtéte der beiden Gentlemen wurde durch den Eintritt anderer Gentlemen⸗Mitglieder des Klubbs unterbrochen — wo dann faſhionables Stadtgeſpräch, Politik, Cribbage und andere Kurzweilen folgten, und die Unterhaltung allgemein wurde.
Der Gentlemansklubb wurde in dem Parlour des Wirthshauſes „zum Glücksrad“ in einem ſchmucken Ne⸗ bengäßchen von einer der großen Straßen von May⸗ fair gehalten, und von einer Anzahl der auserleſenſten „Gentlemen“ in der Stadt beſucht. Ihrer Herren An⸗


