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ſehr er ſich getäuſcht habe, daß das Eigenthum des jungen Mannes nicht, wie er zu hoffen allen Grund gehabt, ausgefallen und unter fünfzehnhundert per Jahr geblieben ſei.
Zu folchem Betrag wurde Pendennis's Beſitz in der Welt angeſchlagen — ſo daß ſeine Verleger begin⸗ nen, ihn mehr als früher zu reſpektiren, und ſelbſt Mama's nicht unhöflich gegen ihn ſind. Denn wenn die hübſchen Töchter natürlich Leute von ſehr verſchiedenen Erwar⸗ tungen zu heirathen haben — ſo wird er auf jeden Fall für die mittelmäßigen wählbar ſein; und wenn die brillante und bezaubernde Myra einen Earl ſiſchen wird, ſo muß die arme kleine Beatrice, die eine Schulter hö⸗ her als die andere hat, irgend einem Landjunker an den Arm hängen, und warum ſollte Mr. Pendennis nicht dieſe Stütze ſein? In dem allererſten Winter nach ſeinem Eintritt in den Beſitz ſeiner Mutter ließ Mrs. Hawrby in einem Landhauſe ihre Beatrice von Mr. Pendennis das Billard ſpielen lernen, und wollte von Niemand als von ihm in dem Ponywagen geführt wer⸗ den: weil er Literat, und auch ihre Beatrice eine Freun⸗ din der Literatur war, und erklärte, daß der junge Mann unter der Aufreizung ſeines abſcheulichen alten Onkels mit Beatricens Gefühlen auf eine unverzeihliche Weiſe geſpielt habe. Die Wahrheit war, daß der alte Gentleman, welcher Mrs. Hawxby's Charakter kannte, und mit verzweifelter Entſchloſſenheit die Lady bei un⸗ vorſichtigen jungen Männern zu manövriren pflegte, in das fragliche Landhaus gekommen, und Arthur aus der unmittelbaren Gefahr ihrer Krallen, obgleich nicht aus dem Bereiche ihrer Zunge, gerettet hatte. Der ältere Pen⸗ dennis hätte gewünſcht, daß ſein Neffe einen Theil der Weihnachten in Clavering zubrächte, wohin ſich die Familie zurückgezogen hatte; aber Arthur hatte keine Luſt dazu: Clavering war zu nahe bei dem armen alten Fairvacks, und dieſes voll trauriger Erinnerungen für den jungen Mann.


