Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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ihn hinter ſeinem Rücken nachmachte, wenn der höfliche Major ſich verbeugte und Lady Clavering und Miß Amory mit einem Lächeln beglückte und rohe Karrikaturen entwarf, wie ſie von geiſtreichen Jünglingen gefertigt werden, in welchen des Majors Perücke, ſeine Naſe, ſeine Schleife ꝛc. mit kunſtloſer Uebertreibung dar⸗ geſtellt wurden. Unermüdlich in ſeinen Anſtrengungen, ſich angenehm zu machen, wünſchte der Major, daß auch Pen beſondere Notiz von dem Knaben nehme, for⸗ derte Arthur auf, ihn auf ſein Zimmer einzuladen, ihm ein Diner in dem Klubb zu geben, ihn zu Madame Tuſſaud's, in den Tower, in's Theater u. ſ. w. zu be⸗ gleiten und ihm am Ende von den Vergnügungen des Tages, wie man zu ſagen pflegt, noch eins aufzutüpfen. Arthur, der gutmüthig war und Kinder liebte, machte an einem Tage alle Ceremonien durch, hatte den Kna⸗ ben beim Frühſtück in dem Tempel, wo er die verächt⸗ lichſten Bemerkungen über die Geräthe, das irdene Ge⸗ ſchirr, den zerlumpten Zuſtand von Warringtons Schlaf⸗ rock machte, eine kurze Pfeife rauchte und die Geſchichte eines Kampfes zwiſchen Tuffy und Long Biggings bei Roſe's zur großen Erbauung der beiden Gentlemen, ſeiner Bewirther, zum Beſten gab.

Wie der Major richtig vorher ſagte, war Lady Clavering ſehr dankbar für Arthur's Aufmerkſamkeit gegen den Knaben, mehr dankbar, als der Knabe ſelbſt, der Aufmerkſamkeit für eine Sache hielt, die ſich von ſelbſt verſtehe, und ſehr wahrſcheinlich mehr Sovereigns in ſeiner Taſche hatte, als der arme Pen, der ihm einen von ſeinem ſehr ſpärlichen Vorrath dieſer Münzen edel⸗ müthigſt verehrte.

Der Major betrachtete dieſen Jungen mit jenem Scharfblick, womit die Natur ihn begabte, und mit der Brille des Alters und der Erfahrung und beobachtete ſeine Stellung in der Familie, ohne unzart neugierig in Betreff ihrer Angelegenheiten zu ſein; aber als ein Landnachbar, als einer, der gegen die Claverings viele