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Sohn ebenſo das größte Genie auf der Welt, ſowie der Beſte der Söhne ſei. Dachte nicht auch Laura über das Buch und den Verfaſſer nach, obgleich ſie ſo wenig ſprach? Wenigſtens dachte ſie an Arthur Pendennis. So gütig auch ſein Ton war, ſo verdroß er ſie doch, ſie ſah es nicht gern, daß er das Geld mit ſolcher Eilfer⸗ tigkeit zurückzahlte, ſie hätte mehr gewünſcht, daß ihr Bruder es, wie ſie beabſichtigte, als Geſchenk von ihr angenommen hätte, und es war peinlich, daß Geldbe⸗ rechnungen zwiſchen ihnen ſtattfinden ſollten. Seine Briefe von London, mit dem gutmüthigen Wunſche, ſeine Mutter zu unterhalten, geſchrieben, waren voll von Beſchrei⸗ bungen berühmter Leute, Unterhaltungen und derPracht der großen Hauptſtadt. Jedermann, das war ſie überzeugt, ſchmeichelte ihm und verwöhnte ihn. Sah er ſich nicht nach irgend einer reichen Heirath um mit dem verſchmitz⸗ ten Onkel als Mentor (Czwiſchen welchem und Laura immer eeine Antipathie beſtand), dieſem alten Selbſt⸗ ſüchtler, deſſen Gedanken immer nur auf Rang und Reichthum gingen? Er ſpielte nie auf — auf alte Zeiten an, wenn er von ihr ſprach. Er hatte dieſe und ſie vie lleicht vergeſſen: hatte er nicht auch andere Dinge und Leute vergeſſen?“
Dieſe Gedanken gingen wohl Miß Laura durch den Sinn, obgleich ſie ſie Helen nicht anvertraute, nicht anvertrauen konnte. Sie hatte noch ein Geheimniß mehr vor dieſer Lady, das ſie vielleicht nicht unter die Leute bringen konnte, weil ſie wußte, wie ſehr ſich die Wittwe darüber gefreut haben würde. Es betraf einen Vorfall während ihres Beſuches bei Lady Rockminſter, den Laura in den letzten Chriſtfeiertagen machte, als Pen bei ſeiner Mutter zu Hauſe war, und wo Mr. Pynſent, der für ſo kalt und ehrgeizig galt, Miß Bell ſeine Hand in beſter Form angetragen hatte. Niemand außer ihr und ihrem Bewunderer wußte um dieſen Antrag, oder um den Korb, den Phynſent von ihr er⸗ halten, und wahrſcheinlich waren die Gründe, die ſie


