Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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über ausgeſprochen. Vielleicht liest Du die Sonntags⸗ blätter nicht?“

„Ich leſe regelmäßig Bell's Life, alter Junge,“ antwortete Mr. Foker, worauf Pen wieder lachte, und die drei Gentlemen begaben ſich in ſehr guter Laune nach Lady Clavering's Haus. Der Gegenſtand der Novelle wurde nach dem Zwiſchenimbiß von Miß Amory wieder vorgenommen: ſie liebte Dichter und Männer der Wiſſenſchaft vor Allen, und war eine wirkliche Künſt⸗ lerin im Gefühle. „Ein paar Stellen in dem Buche rührten mich bis zu Thränen, ganz gewiß,“ ſagte ſie.

Pen ſagte, etwas albern: „Ich ſchätze mich glück⸗ lich bei dem Gedanken, daß ich einen Theil von vos larmes habe, Miß Blanche,“ — und der Major, (der nicht mehr denn ſechs Seiten in Pen's Buch geleſen hatte), bemerkte mit ſalbungsvoller Miene: „Ja, einige Stellen ſind ganz monſtrös rührend, und“ — „O, wenn Sie darob weinen müßten,“ erklärte Lady Amory, „dann leſe ich es gewiß nicht.“

„Thun Sie's nicht, Mama,“ rief Blanche mit einem franzöſiſchen Zucken der Schultern; und ging dann auf Einzelheiten des Buches über, ſprach von den Dichtun⸗ gen, die eingeſtreut waren, von den zwei Heldinnen, Leonora und Neära; von den zwei Helden Walter Lorraine und ſeinem Nebenbuhler, dem jungen Herzog — „und in welch gute Geſellſchaft führen Sie uns ein,“ bemerkte die junge Lady ſchelmiſch, „quel ton! Wieviel von Ihrem Leben haben Sie am Hyfe verlebt, ſind Sie der Sohn eines Premierminiſters, Mr. Arthur?“

Pen begann zu lachen — es iſt für einen Novellen⸗ ſchreiber ſo leicht, einen Herzog zu kreiren, als einen Baronet zu machen. „Soll ich Ihnen ein Geheimniß ſagen, Miß Amory? Ich ließ auf den Wunſch des Verlegers alle meine Helden avanciren. Der junge Herzog war bloß ein junger Baron, als die Novelle zuerſt geſchrieben wurde; ſein falſcher Freund der Viscount

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