neunzehntes Rapitel
führt den Leſer nach Richmond und Greenwich.
Der arme Foker fand an dem Diner in Richmond die langweiligſte Unterhaltung, auf die je ein Sterbli⸗ cher ſeine Guineen verſchwendete. „Es wundert mich, wie ich, beim Deux, an dieſem Volke Geſchmack finden konnte,“ dachte er bei ſich. „Kann ich doch die Krähen⸗ füße unter Rougemont's Augen ſehen, und die Schminke iſt auf ihrer Wange ſo dick aufgetragen, als auf des Hanswurſt's in der Pantomime. Die Art, wie die Calverley ihr Rothwälſch ſpricht, iſt ekelhaft. Ich haſſe das Uebermaß von Laune bei einer Frau. Und der alte Colchicum! Dieſer alte Col kommt herab in ſeinem Brougham mit ſeinem Krönchen darauf und ſetzt ſich, beim Henker! zwiſchen Mademoiſelle Coralie und ihre Mutter! Es iſt zu ſchlecht. Ein engliſcher . Pair und eine Kunſtreiterin von Franconi's! — Es geht nicht, beim Jupiter, es geht nicht! Ich bin nicht ſtolz; aber es geht nicht!“ 1
„Zwei und einen halben Penny für Ihre Gedan⸗ ken, Fokey!“ rief Miß Rongemont, indem ſie ihre Ci⸗ garre aus ihren wahrhaft ſcharlachrothen Lippen nahm, als ſie den jungen Burſchen in Gedanken verſunken ſah, wie er oben an der Tafel ſaß unter ſchmelzendem Eiſe und aufgeſchnittenen Ananas, vollen und leeren Flaſchen und Cigarrenaſche zerſtreut auf dem Obſt und den Trümmern eines Nachtiſches, der für ihn kein Ver⸗ gnügen hatte. 5
„Denkt Foker wirklich?“ ſprach langſam Mr. Poyntz. „Foker, hier an dieſem Ende der Tafel bietet eine hübſche Kapitaliſtin eine beträchtliche Summe Geldes


