Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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nach dem Eſſen; die Begum hat einen Daps vom Kirſchbranntwein und die junge Lady ſingt Lieder für die jungen Gentlemen, ſie ſingt gut, nicht wahr Fo?“

„Vortrefflich! Ich ſag' Ihnen was, Poyntz, ſie ſingt wie eine — wie heißt man's doch — Sie wiſſen, was ich meine — wie eine Waſſernixe, wiſſen Sie, aber ſo heißen ſie nicht.“

„Ich hörte nie eine Waſſernire ſingen,“ entgegnete der Schalk Mr. Poyntz. „Wer hat je eine Waſſernire gehört? Eales, Sie ſind ein alter Burſche, hörten Sie eine?“

„Machen Sie mich nicht zum Narren, zum Henker, Poyntz!“ ſagte Foker erröthend, und Thränen traten ihm in die Augen. „Sie wiſſen, was ich meine, die, wie heißen ſie doch — im Homer, wiſſen Sie. Ich ſagte noch nie, daß ich hoch geſchult ſei.“

„Und Niemand hat Ihnen dieß noch nachgeſagt, mein Junge,“ bemerkte Mr. Poyntz

Foker gab ſeinem Pferdchen die Sporen und ga⸗ loppirte die Rotten Row hinab, während ſein Gemüth von manchfaltigen Aufwallungen, ehrgeizigen Planen und Gefühlen der Demüthigung, und des Aergers bewegt war. Er bedauerte, daß er früher nicht mehr über den

Büchern geſeſſen hatte — daß er alle Burſchen um ſie her ausgeſtochen hätte, die von Sprachen ſchwatzten, Poeſie ſchrieben und Bilder in ihr Album malten, und — u. ſ. w. „Und was bin ich,“ dachte der kleine Fo⸗ ker, „im Vergleich mit ihr? Sie iſt ganz Seele, das iſt ſie, und kann Poeſie ſchreiben und Muſik komponi⸗ ren, ſo leicht, als — als ich ein Glas Bier trinke. Bier? — Gott verdamm' mich, das iſt Alles, was ich, was ich kann; bin nur für's Bier gemacht. Ich bin ein armes, unwiſſendes Lümpchen — für Nichts gut, als für Fokers Vollſud. Ich verſchwendete meine Jugend und ließ meine Kameraden meine Exercitien für mich machen. Und was ſind jetzt die Folgen davon? O Harty Fo⸗

ker, was für ein verwünſchter Narr biſt Du geweſen!“