Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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Etwas der Art mag Ihnen begegnen, junge Fräulein, oder laſſen Sie uns wenigſtens hoffen, daß der Fall möglich iſt, ja Sie müſſen in dieſem allerliebſten Fieber bald ins Waſſer, bald ins Feuer fallen. Ihre Mütter, wenn Sie ehrlich ſein wollen, haben es, bevor Sie das Licht der Welt erblickten, durchgemacht, wobei ihr theu⸗ rer Papa natürlich der Gegenſtand der Leidenſchaft war, — wer konnte es auch ſonſt ſein? Und wie Sie, ſo werden's Ihre Brüder in ihrer Weiſe und nach ihrer Art auch ſein. Mehr ſelbſtſüchtig, als Sie, ungeſtümer und eigenſinniger als Sie, ſtürzen ſie ihrem Verhängniß entgegen, wenn die verwünſchte Zauberin erſcheint, oder wenn ſie's nicht thun, und Sie thun's nicht, dann genade Ihnen Gott! Wie der Spieler von ſeinen Wür⸗ feln ſagte: „Lieben und Gewinnen iſt das Beſte von der Welt, Lieben und Verlieren das Zweitbeſte.“ Sie ſterben nicht an dem Schmerze: nur ſehr wenige thun es. Das edle, verwundete Herz duldet und überlebt, und er iſt kein Mann, oder ſie kein Weib, der, oder die nicht von ihm beſiegt wird oder ihn ſeiner Zeit be⸗ ſiegt. Nun denn, wenn Sie fragen, warum Heinrich Foker Esquire es ſo eilig hatte, Arthur Pendennis zu beſuchen, und ſo plötzlich ſeinen hohen Werth anerkannte, ſo kann man ohne Schwierigkeit behaupten, daß es ge⸗ ſchah, weil Pen wirklich in Mr. Foker's Augen einen hohen Werth erhalten hatte, weil, wenn Pen nicht die Roſe war, er wenigſtens in der Nähe dieſer duftenden Blume der Liebe geweſen. Hatte er nicht die Gewohn⸗ heit, in ihr Haus in London zu gehen? Lebte er nicht in ihrer Nähe auf dem Lande? — wußte er nicht um Alles und Jedes, was die Zauberin betraf? Was, frage ich verwunderlich, hätte wohl Lady Ann Milton, Mr. Fokers Muhme und prétendue, geſagt wenn Ihre Herrlichkeit Alles gewußt hätte, was in dem Buſen dieſes närriſchen kleinen Gentleman vorging?

Ach! als Foker Lamb Court erreichte und ſeinen Wagen der Bewunderung der kleinen Schreiber überließ,