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ner niederzuſitzen. Als aber Mr. Welbore, Cla⸗ verings Landnachbar und Kollege im Parlament, eilig ankam, war Pendennis, der Aeltere, etwas be⸗ ſänftigt, denn Welbore, obgleich ein vollkommener Lang⸗ weiler und an der Unterhaltung beim Diner nicht mehr Theil nehmend, als der Bediente hinter ſeinem Stuhl, war ein reſpektabler Landgentleman von alter Familie und ſieben Tauſend per Jahr; und der Major fühlte ſich immer behaglich in ſolcher Geſellſchaft. Dazu ka⸗ men noch andere Perſonen von Auszeichnung; die ver⸗ wittwete Lady Rockminſter, die ihre Gründe hatte, mit der Claveringer Familie gut zu ſtehen, und Lady Agnes Foker mit ihrem Sohne Mr. Harry, unſerem alten Be⸗ kannten. Mr. Pynſent konnte nicht kommen, da ſeine parlamentariſchen Obliegenheiten ihn zu Hauſe hielten, Obliegenheiten, welche den beiden andern Senatoren nicht viel zu ſchaffen machten. Miß Blanche Amory war die letzte in der Geſellſchaft, welche ihre Aufwar⸗ tung machte. Sie war in feine, weiße Seide gekleidet, welche ihre Perlenſchultern im beſten Vortheile zeigte. Foker flüſterte Pen, der ſie mit ſichtbarer Bewunderung betrachtete, zu, daß er ſie für eine „Stunner“ halte. Sie geruhte heute gegen Arthur ſehr gnädig zu ſein, bot ihm auf's freundlichſte die Hand und ſprach von den Lieben in Fairvaks, fragte nach der theuren Laura und ſeiner Mutter und ſagte, daß ſie ſich ſehr nach dem Lande zurückſehne und war in der That ganz einfach, zärtlich und natürlich.
Harry Foker glaubte, noch keine ſo liebenswür⸗ dige und ergötzliche Dame geſehen zu haben. Nicht gewohnt an die Geſellſchaft von Ladies und in der Regel ganz ſtumm in ihrer Geſellſchaft, fand er, daß er vor Miß Amory ſprechen konnte, und wurde ungewöhnlich lebhaft und geſprächſam, ehe noch zum Diner gerufen wurde und die Geſellſchaft in die unteren Räume hinab⸗ ſtieg. Er hätte ſehr gewünſcht, ſeinen Arm der ſchönen Blanche zu geben, und ſie die breite beteppichte Treppe


