Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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Wongen; aber ſie errötheten im Augenblick, wenn ſich Gelegenheit bot, und die Roſen blühten fort, nachdem die Aufregung, die ſie ins Leben gerufen, ſchon lange vorüber war. Ihre Augen wurden von ihrer früheſten Jugend an als ſehr groß beſchrieben und behielten dieſe Eigenthümlichkeit auch im ſpäteren Leben bei. Gut⸗ müthige Kritiker (immer weibliche) behaupteten, daß ſie die Gewohnheit hatte, mit dieſen Augen ihr Spielchen zu treiben und damit Herrn und Damen in der Geſell⸗ ſchaft verſtohlen anzub icken; aber Thatſache iſt, daß die Natur ſie ſo ſtrahlen und blinken ließ und ſie konnten nicht mehr dafür, als ein Stern dafür kann, daß er glänzender ſtrahlt, als ein anderer. Ohne Zweifel um

dieſen Strahlenſchein zu mildern, waren Miß Lauras

Augen mit zwei Schleiern in Geſtalt der längſten und ſchönſten ſchwarzen Augenwimpern verſehen, ſo daß, wenn ſie ihre Augen ſchloß, dieſelben Leute, welche Ein⸗ würfe gegen die Augballen machten, behaupteten, ſie wolle ihre Augenwimper zur Schau ſtellen, und in der That, ich darf wohl ſagen, daß ſie ſchlafend zu ſehen kein übler Anblick geweſen wäre.

Was vollens die Geſichtsfarbe anbelangt, ſo war ſie beinahe ſo brillant als Lady Mantraps, und zwar ohne das Pulver, das Ihre Herrlichkeit aufzutragen pflegt. Der Umriß ihrer Naſe wird der Einbildungs⸗ kraft des Leſers anheimgegeben. Wenn ihr Mund et⸗ was groß war (wie Miß Piminy betheuert, die, wenn man ſie nicht eſſen ſah, ſollte man meinen, kaum etwas Größeres als einen Knopf verſchlingen konnte), ſo ge⸗ ſtand doch Jedermann, daß ihr Lächeln bezaubernd war und eine Reihe von Perlenzähnen wies, während ihre Stimme ſo tief und zart war, daß man eine liebliche Muſik zu hören meinte. Weil ſie die Gewohnheit hat, ſehr lange Kleider zu tragen, ſo wollen die Leute na⸗ türlich wiſſen, daß ihre Füße nicht klein ſind; aber es iſt möglich, daß ſie von einer ihrer Geſtalt entſprechen⸗ den Größe ſind, aber daraus, daß Mrs. Pincher ihren