Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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feine Mittel, ſie zu zahlen. Die Berathungen, Berech⸗ nungen und Meinungen gaben dem Major wieder etwas Muth. Nach alle dem hatte nicht er zu zahlen.

Aber er dachte mit bitterem Schmerz an die vielen Plane, die er geſchmiedet hatte, um einen Mann aus ſeinem Neffen zu machen, an die Opfer, welche er ge⸗

bracht und wie ſeine Hoffnungen vereitelt wurden. Er

ſchrieb einen Brief an Doktor Portman, benachrichtigte ihn von den gräulichen Ereigniſſen, welche ſtattgefun⸗ den hatten, und bat den Doktor, die Sache Helen beizu⸗ bringen. Denn der orthodore, alte Gentleman behielt in Allem die regelmäßige Routine, und war der Mei⸗ nung, daß es ordentlicher ſei, einer Perſon eine ſchlechte Nachricht mittelſt eines (möglicherweiſe ungeſchickten und gefühlloſen) Boten beizubringen, als ſie durch eine Note einfach an den Ort ihrer Beſtimmung gelangen zu laſſen. So ſchrieb denn der Major an Doktor Portman, und ging dann aus zum Diner, und ſaß an jenem Tage als die traurigſte Perſon, die jemals in einem Londoner Speiſe⸗ ſaal zu ſitzen kam.

Auch Pen ſchrieb ſeinen Brief, und ſchlenderte den Reſt des Tages durch die Londoner Straßen, indem er ſich einbildete, daß Jedermann ihn anſehe und gegen ſeinen Nachbar über ihn flüſterte: „Das iſt Pendennis von Boniface, der geſtern durchgefallen iſt.“ Sein Brief an ſeine Mutter war voll von Zärtlichkeit und Gewiſ⸗ ſensbiſſen; er weinte die bitterſten Thränen darüber, iuh die Reue und Leidenſchaft beſänftigten ihn einiger⸗ maßen.

Er ſah eine Geſellſchaft lärmender, junger Burſche von Oxbridge in dem Kaffeeſaal ſeines Hotels, und ſchlich ſich hinweg von ihnen und ſchritt durch die Straßen. Er erinnert ſich, ſagte er, der Kupferſtiche, die er an Ackermanns Fenſter in Regen dahängen ſah, und eines Buchs, das er in einem Stande nächſt dem Temple las. Nachts ging er in das Theater auf das Parterre und