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Am nächſten Tag war eine ungeheure Aufregung in Boniface College, wo eine Zeitlang das Gerücht ging, zum Schrecken von Pen's Tutor und Philiſtern, daß Pendennis über den Verluſt ſeines Grads in Wahn⸗ ſinn gerathen und ſich auf und davon gemacht habe, eine zuſammengedrückte Mütze, auf welcher ſein Name kaum erkennbar war, zuſammt einem Petſchaft, das ſeinen Helmſchmuck, einen Adler, der in die (jetzt unter⸗ gegangene) Sonne ſchaute, war drei Meilen von der Straße nach Fenbury an einem Mühlwaſſer gefunden worden, und man vermuthete, daß ſich der arme Pen in die Strömung geſtürzt hätte, bis Briefe von ihm mit dem Londoner Poſtzeichen ankamen.
Die Poſtkutſche erreichte London um die unheimliche fünfte Stunde des Tags, und er eilte nach dem Gaſthof in Covent Garden, wo er abzuſteigen pflegte und der immer wache Pförtner ihn einließ, und ihn in ein Bett führte. Pen ſah den Mann ſcharf an und fragte ſich verwundert, ob Boots wohl wüßte, daß er durchgefallen ſei. Als er im Bett war, konnte er nicht ſchlafen, er warf ſich darin umher, bis der düſtere Londoner Tag anbrach. Er ſprang verzweiflungsvoll auf und ging in ſeines Oheims Wohnung in Bury Street, wo das Mädchen, welches die Treppen ſcheuerte, ihn verdächtig anſah, da er mit unraſirtem Geſicht und übernächtigem Anzug erſchien. Er dachte, daß auch ſie ſchon von ſeinem Unſtern wüßte.
„Guten Tag, Mr. Arthur, was hat es gegeben, Sir?“ fragte der Valet Mr. Morgan, der ſo eben die wohlgebürſteten Kleider und die glänzenden Stiefel an der Thür von ſeines Herrn Schlafzimmer geordnet hatte, und dem Major die Perücke hineinbrachte.
„Ich muß meinen Onkel ſprechen,“ rief er mit einer Geiſterſtimme und warf ſich auf einen Stuhl.
Morgan fuhr vor dem blaſſen und verzweiflungs⸗


