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er hätte einen jungen Pitt ſtatt ſeines Neffen erhal⸗
ten. Er hatte eine beinahe väterliche Liebe für
Pen. Er ſchrieb dem Jungen Briefe mit ſcherz⸗
haftem Rath und den Neuigkeiten der Stadt. Er ſtol⸗ zirte mit Arthur in ſeinen Klubbs und führte ihn mit
Vergnügen in die Unterhaltung ein, indem er ſagte, daß die jungen Burſchen die älteren an die Wand drücken;
daß die Jungen, welche heraufkämen, der junge Lord
Plinlimon ein Freund von meinem Jungen, der junge Lord Magnus Chartres, ein Intimus von meinem Wild⸗
fang u. ſ. w. würden eine größere Figur machen in der
Welt, als ſelbſt ihre Väter vor ihnen gethan hätten. Er
bat um Erlaubniß, Arthur zu einer großen Fete im
Gaunt⸗Houſe bringen zu dürfen. Er ſah ihn mit un⸗
ausſprechlicher Befriedigung mit den Schweſtern der
jungen Edelleute tanzen, und bemühte ſich, ſo gut er
konnte, Einladungskarten für den Jungen in einige gute
Häuſer zu erhalten, als wäre er eine Mama, die ihr
Töchterchen unter die Haube bringen wollte, und kein Offizier auf halbem Sold mit einer Perücke. Er rühmte überall des Jungen große Talente und ſeine merkwür⸗ dige Rednergabe, und das brillante Examen, das er machen werde. Lord Runnymede wolle ihn mit auf ſeine Geſandtſchaft nehmen, oder der Herzog ihn für einen ſeiner Flecken ins Parlament wählen laſſen, ſchrieb er immer und immer an Helen, welche ihres Theils nur zu bereit war, Alles zu glauben, was irgend Je⸗ mand zu Gunſten ihres Sohnes zu ſagen beliebte.
All dieſer Stolz, alle Zuneigung von Onkel und Mutter war durch Pens heilloſe Verſchwendung und Faulenzerei unter die Füße getreten! Ich beneide Pen nicht um ſeine Gefühle, wenn er daran dachte, was er gethan hatte. Er hatte geſchlafen und die Schildkröte im Wettlauf geſiegt. Er hatte gleich beim Anlauf eine glänzende Laufbahn vereitelt, er hatte unedel in ſeiner edelmüthigen Mutter Börſe gegriffen, hatte ihr nieder⸗ trächtig und rückſichtslos ihre Hoffnungen zu nichte ge⸗


