Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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enſtand überzugehen. Armer Smirke! er lud Pen nach Ebenn in ſeineWohnung hinüber bei der Mode⸗ händlerin Madame Fribsby zu einem Mittageſſen ein, und als ein Mal an einem Regentage Mrs. Pendennis in ihrem Damenwagen nach Clavering gefahren war, um über das Ablegen ihrer Trauer einige Vorkehrungen zu treffen, und vermocht wurde, bei dem Pfarrgehilfen einzutreten, ſandte er ſogleich nach einpfündigen Kuchen, das Sopha, auf welchem ſie ſaß, wurde ihm von dem Tage an heilig und er hielt für alle Folgezeit Blumen in dem Glaſe, aus welchem ſie getrunken hatte.

Da Mrs. Pendennis nie müde wurde, ihren Sohn loben zu hören, ſo dürfen wir verſichert ſein, daß dieſer Schelm von Hofmeiſter keine Gelegenheit verſäumte, ſich mit ihr über dieſen Gegenſtand zu unterhalten. Es mochte ihm ein wenig langweilig ſein, die Geſchichten von Pen's Edelmuth, von ſeiner Tapferkeit in dem Kampfe mit dem trotzigen unartigen Buben, über ſeine Scherze und Späſſe, über ſein wunderbares Geſchick im Lateiniſchen, in der Muſik, im Reiten zu hören — aber welchen Preis hätte er nicht bezahlt, um in ihrer Geſellſchaft zu ſein, und die Wittwe hielt nach dieſen Unterhaltungen Mr. Smirke für einen ſehr arti⸗ gen und wohlunterrichteten Mann. Ihren Sohn an⸗ langend, war ſie noch nicht mit ſich im Reinen, ob er Senior Wrangler und Erzbiſchof von Canterburh, oder Double Firſt Claß in Orford oder Lord Kanzler wer⸗ den ſollte. Daß ganz England ſeines Gleichen nicht aufwies, war eine Thatſache, die ſich nach ihrem Sinne nicht beſtreiten ließ.

Sie, eine einzelne Perſon von nicht koſtſpieligen Gewohnheiten, begann jetzt zu Gunſten ihres Sohnes zu ſparen und ein klein wenig haushälteriſch zu werden; während des Trauerjahrs gab man natürlich in Fairvaks keine Gaſtereien, noch kamen des Doktors Silberſervice und Beſteck, auf die er ſo ſtolz war, und die mit dem Wappen der Pendennis überblüht und mit ihrem