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Platz die Greyfriars (ſpr. Grehfraiörs) wären, welche traurige, wilde Burſchen ſie dort zum Theil wären, daß die ängſtliche Seele, dadurch beunruhigt, ſeinem Wunſche, zu Hauſe zu bleiben, ihre Zuſtimmung gab.
Nun erbot ſich Pen's Oheim, ſelnen Einfluß bei Sr. königlichen Hoheit, dem Oberbefehlshaber, welcher ſehr gütig gegen ihn zu ſein geruhte, zu benützen und für Pen eine Offiziersſtelle bei den Leibwachen zu Fuß zu erhalten. Pen's Herz hüpfte vor Freude; er hatte an einem Sonntag, als er ausging, ſeinen Onkel zu be⸗ ſuchen, ihre Muſik bei dem St. James Palaſt ſpielen hören. Er hatte Tom Ricketts aus der vierten Klaſſe, der eine Jacke und ſo enge Beinkleider hatte, daß die ältern Jungen nicht umhin konnten, ihn zur Zielſcheibe ihres Muthwillens zu machen, er hatte eben dieſen Ricketts in Roth und Gold mit einem Ungeheuer von Bärenmütze auf dem Kopf, unter den Fahnen ſeines Regiments umherwanken ſehen. Tom hatte ihn erkannt
und ihm mit Gönnermiene zugewinkt, Tom, ein kleiner Wicht, den er im letzten Jahr noch mit einem Ballſtock über den Rücken geſchlagen, und da ſtand er jetzt im Mittelpunkt des Carré's unter der Fahne ſeines Landes, umringt von Bajonetten, Wehrgehängen und Scharlach, während die Muſik Trompeten und Zimbeln erſchallen ließ — ſprach vertraut mit Rieſen von Kriegern, die Haarbüſchel an ihrem Kinn hatten und mit Waterloo⸗ Medaillen geſchmückt waren. Was hätte nicht Pen ge⸗ geben, um ſolche Epauletten zu tragen und in einen ſolchen Dienſt zu treten!
Aber Helen Pendennis gerieth, als ihr Sohn iht vieſen Vorſchlag machte, in Furcht und Schrecken. Sie ſagte, ſie ſtreite nicht mit ſolchen, die anders dächten, aber nach ihrer Meinung habe der Chriſt kein Recht, den Krieg zu ſeinem Berufe zu machen. Mr. Penden⸗ nis hätte nie, nie zugegeben, daß ſein Sohn Soldat würde. Sie würde ſich ſehr unglücklich fühlen, wen er ernſtlich daran dächte. Nun hätte ſich Pen eben ſo


