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ten, aus dem Lande zu fliehen. Pendennis's Rock, ſeine weißen Handſchuhe, ſein Knebelbart, ſelbſt ſein Stock waren in ihrer Art vollkommene Muſter des Koſtüms eines Militärs en retraite. In einiger Entfernung oder von hinten hätte man ihn für einen Dreißiger ge⸗ haltenz erſt eine nähere Anſicht verrieth, daß ſein rei⸗ ches, braunes Haar nicht naturwüchſig war, und daß etwelche Krähenfüße die etwas verwelkten Augen ſeines ſchönen braungefleckten Geſichtes umzogen, ſeine Naſe war nach dem Wellingtonmuſter, ſeine Hände und Manchetten waren graziös lang und weiß und an letz⸗ teren trug er ſchöne, goldene Knöpfe, ein Geſchenk Sr. königlichen Hoheit des Herzogs von York, und an den erſtern mehr denn einen hübſchen Ring, deren vor⸗ nehmſter und größter mit dem berühmten Wappen der Pendennis prangte.
Er nahm immer Beſitz von demſelben Tiſch in der⸗ ſelben Ecke des Zimmers, von dem indeß Niemand ihn zu vertreiben wagte. Einer oder zwei tollköpfige Schalke und Wildfänge hatten in frühern Tagen aus Laune oder Prahlerei ihn zwei oder drei Mal dieſes Platzes beraubt, aber die ruhige Würde, womit der Major am nächſten Tiſche Platz nahm und die Eindringlinge beaugte, machte es Jedermann unmöglich, unter ſeinen Augen dezuſitzen und das Frühſtück zu vollbringen, und dieſer Tiſch — an dem Feuer und doch in der Nähe des Fenſters — wurde ſein Eigenthum.
Briefe an ihn wurden hier in Erwartung ſeiner Ankunft in Bereitſchaft gelegt, und viele junge Gent⸗ lemen in der Stadt betrachteten mit Verwunderung die große Zahl der Noten, die Siegel und Stämpel, die ſie trugen. Wenn ſich ein Streit über Etikette, Geſell⸗ ſchaft, Heirathsparthien, oder das Alter von dieſem oder
jenem Herzog erhob, ſo war Pendennis der Mann, an
den man insgemein appellirte. Marquiſen fuhren an
dem Klub vor, gaben Noten an ihn ab, oder riefen ihn heraus. Er war der leutſeligſte Mann von der Welt.
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