Teil eines Werkes 
14. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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Zeit wurden dieſelben an den gaſtfreien Tiſch, ſowie in den auserwählten Kreis des Herrn Joſeph Sedley gezogen. Sie wollten in der That von keiner Weigerung Etwas hören, ſondern brachen ohne Weiteres in das Haus ein, ohne darauf Rückſicht zu nehmen, ob Becky zu Hauſe war, oder nicht; ſie gingen in Mrs. Osborne's Salon hin⸗ ein, den ſie mit ihren Roͤcken und Schnurrbärten parfü⸗ mirten; nannten Jos „einen alten Zierbengel,“ drängten ſich an ſeinen Speiſetiſch, und lachten, und tranken dort viele Stunden lang.

„Was mögen ſie wohl damit meinen?“ fragte Georgy, der dieſe Herren nicht liebte. „Ich hörte den Major geſtern zu Mrs. Crawley ſagen: „Nein, nein, Becky, Sie dür⸗ fen den alten Zierbengel nicht allein behalten. Die „Knö⸗ chel“ müſſen auf den Tiſch, vder ich beichte: ich will verdammt ſein, wenn ich's nicht thue.“ Was konnte doch der Major damit meinen, Ma?“

„Major! heiß' doch den nicht Major!“ ſprach Emmy. „Ich kann Dir fürwahr nicht ſagen, was er damit meinte.“

Die Gegenwart der beiden Freunde der Mrs. Becky erfüllte Emmy mit unerträglicher Angſt und mit Abſcheu. Sie machten ihr, wenn ſie betrunken waren, Complimente; ſie ſchielten ſie bei Tiſche an. Auch that der Capitän bei ihr gewiſſe Schritte, die ſie mit Abſcheu und Bangigkeit erfüllten, ſo daß ſie ihn nie ſehen wollte, außer wenn ſie Georgy an ihrer Seite hatte.

Auch Rebekka wollte, wenn wir ihr Gerechtigkeit widerfahren laſſen ſollen, keinen dieſer Männer allein bei Amalien laſſen. Auch die Hand des Majors war noch nicht vergeben, und er ſchwor daher, daß Emmy ihm ge⸗ hören müſſe.

So kämpften ein Paar Schurken um dieſe unſchuldige Creatur, und ſpielten um ſie an ihrem eigenen Tiſche; und obgleich ſie die Abſichten dieſer Schufte nicht merkte,