Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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ſchien, als ob er Etwas ſagen wolle. Allein die Majorin ging nicht von der Stelle, und ſo mußte er denn wieder abziehen, ohne ſeinem Herzen Luft gemacht zu haben. Er ſchämte ſich nämlich, ihr zu ſagen, daß er fliehen wolle.

Als ſie aber in dem Speiſezimmer ſich blicken ließ, wo er in der Dämmerung vor ſeinen leeren Champagner⸗ Flaſchen — ſeiner einzigen troſtloſen Geſellſchaft — ſaß, fing er an, ihr ſein Herz aufzuſchließen.

„Mrs. O'Dowd,“ ſagte er, „wäre es nicht beſſer, wenn Amalie ſich mit Ihrer Hülfe bereit machte?“

„Wollen Sie mit ihr einen Spaziergang machen?“ ſagte die Majorinz „ſie iſt aber gewiß zu ſchwach dazu.“

„Ich — ich habe den Wagen beſtellt,“ ſagte er, „und — und — Poſtpferde; Iſidor iſt ſchon fort, um ſie herbeizuholen,“ fuhr Jos fort.

„Wozu denn heute Abend noch fahren?“ antwortete die Dame. „Iſt es ihr nicht beſſer, wenn ſie auf ihrem Bette bleibt? Eben habe ich es bei ihr ſo weit gebracht, daß ſie ſich niederlegte.“

„Machen Sie, daß ſie aufſteht; ſie muß aufſtehen, ſage ich;“ rief Jos, und ſtampfte mit aller Macht mit dem Fuße auf den Boden. „Ich ſage Ihnen, die Pferde find bereits beſtellt, — ja, die Pferde ſind beſtellt. Es iſt Alles aus, und —“

„Und was?“ fragte Mrs. O'Dowv.

„Ich gehe nach Gent,“ erwiederte Jos. „Es geht Jedermann; wenn Sie wollen, ſo können Sie einen Platz haben. In einer halben Stunde geht es fort.“

Die Majorin warf ihm einen Blick voll unendlicher Ver⸗ achtung zu. „Ich rühre mich nicht bälder, als bis O'Dowd mir die Route angibt,“ ſagte ſie, „Sie können gehen, wenn Sie wollen, Herr Sedleyz aber, meiner Treu, Amalie und ich bleiben hier.“

„Sie muß mit,“ ſagte Jos, abermals auf den Boden ſtampfend.