Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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ein Narr ſei, wenn er ſein Leben in einem ausländiſchen Kriege auf's Spiel ſetze.

„Sie möchten alſo haben, daß man auf mich, als einen Feigling deutete, und unſer Name wegen des Geldes

der Miß Swartz entehrt würde,“ fiel George ein.

Dieſe Bemerkung machte den alten Herrn etwas ſtutzig; da er aber darauf zu antworten hatte, und deſſen ungeachtet ſein Entſchluß feſt ſtand, ſagte er: —

„Morgen ſpeiſeſt Du hier, und ſo oft Miß Swartz kommt, wirſt Du hier ſein, um ihr Deine Achtung zu beweiſen. Wenn Du Geld brauchſt, ſo gehe zu Herrn Chopper.“ .

So lag alſo ein neues Hinderniß in George's Weg⸗ und verrückte ſeine Plane in Betreff Amaliens; er und Dobbin pflogen mehr als eine vertrauliche Berathung dar⸗ über. Die Anſicht ſeines Freundes über das von ihm einzuſchlagende Verhalten kennen wir bereits. Und was Hsborne betrifft, ſo machten ihn neue Hinderniſſe nur Sit noch entſchloſſener, wenn er einmal Etwas haben wollte.

Der ſchwarze Gegenſtand der Verſchwörung, welche die Häupter der Osborne'ſchen Familie angezettelt hatten, wußte von allen dieſen Plänen lediglich Nichts, (Pon wel⸗ chen ſeltſamer Weiſe auch ihre, die Chaperonsrolle ſpie⸗ lende, Freundin ſchwieg), und erwiederte, da ſie alle Schmeicheleien der jungen Damen als baare Wahrheit anſah, und, wie wir ſchon zu zeigen Gelegenheit hatten, von Hauſe ſehr warmherzig und ungeſtüm war, ihre Liebe mit wahrhaft tropiſcher Gluth⸗ Und ſollen wir die ganze Wahrheit ſagen, ſo müſſen wir hinzuſetzen, daß auch ſie ſich in etwas ſelbſtſüchtiger Weiſe zu dem Hauſe in Ruſſell⸗Square hingezogen fühlte; daß ſie, mit einem Worte, George Osborne für einen ſehr netten jungen Mann hielt. Schon am erſten Abende, wo ſie ihn auf

em Balle im Hulker'ſchen Hauſe ſah, hatte ſein Backen⸗ vart Einvruck auf ſie gemacht; auch war ſie, wie wir