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vortheilhaft dieſer Contraſt — und die weißen Federn in ihrem Haare — ich will ſagen in ihrer Wolle. Sie hatte Ohrringe, ſo groß wie ein Armleuchter; man hätte ſie anzünden können, beim Zeus — und eine Schleppe von gelbem Atlaß, die ſie, wie einen Cometenſchweif, nachzog.“
„Wie alt iſt ſie?“ fragte Emmy, der George am Morgen ihrer Wiedervereinigung von dieſem ſchwarzen Muſter von einem Weibe wacker vorplauderte, — vor⸗ plauverte, wie gewiß kein anderer Menſch auf der Welt es konnte.
„Ei, die ſchwarze Prinzeſſin muß zwei⸗ oder dreiund⸗ zwanzig Jahre alt ſein, obgleich ſie eben erſt aus der Schule kommt; und Sie ſollten die Hand ſehen, die ſie ſchreibt! Gewöhnlich ſchreibt Frau Oberſt Haggiſtoun ihre Briefe, aber in einem vertrauten Augenblicke ſchrieb ſie Etwas für meine Schweſtern, und da kam dann anſtatt satin „satting“ und anſtatt Saint-James's „Saint- Jams“ heraus.“
„Ei, ei, das muß die Miß Swartz, die in Miß Pinker⸗ ton's Schule ihr eigenes Zimmer hatte, ſein,“ ſagte Emmy, ſich an das gutmüthige junge Mulattenmädchen erinnernd, das ſo hyſteriſch afficirt geweſen war, als Amalie das Penſionat verließ.
„Sy heißt ſie in der That,“ ſagte George. „Ihr Vater war ein deutſcher Jude, — wie man ſagt, ein Sela⸗ venbeſitzer, — der in dieſer oder jener Weiſe mit den Cannibalen⸗Inſeln in Verbindung ſtand. Es iſt derſelbe im verfloſſenen Jahre geſtorben, und es hat Miß Pinker⸗ ton die Erziehung ves Mädchens vollendet. Sie kann auf dem Claviere zwei Stücke ſpielen, kann drei Lieder ſingen, kann ſchreiben, wenn Mrs. Haggiſtoun dabei iſt, um ihr vorzubuchſtabiren; und Jane und Maria haben ſie bereits ſo lieb gewonnen, wie eine Schweſter.“
„Ich wollte, ſie hätten mich geliebt,“ ſagte Emmy gedankenvoll. „Sie waren immer ſehr kalt gegen mich.“
Der Jahrmarkt des Lebens. U. 5


