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ten — Dokumente, die er Einem mit bedeutungsvoller Miene vorlegt, und worauf er neue Glückshoffnungen — worauf er die Hoffnung baut, daß er wieder zu Ehren kommen werde. Dem verehrten Leſer iſt im Laufe ſeines Lebens ohne Zweiſel ſchon von vielen ſolcher unglücklichen Geſellen nachgeſtellt worden. Der Betreffende nimmt Einen in eine Ecke, zieht einen Pack Papiere aus der weit offenſtehenden Rocktaſche heraus, macht die Schnur los, hält dieſelbe im Munde, wählt die Briefe aus, die ihm am Meiſten gefallen, und legt ſie vor Einen hin: und wer kennt nicht den traurigen, gierigen, halb wahn⸗ ſinnigen Blick, den er mit ſeinen hoffnungsloſen Augen auf Einen heftet?
In einen Mann dieſer Art fand Dobbin John Sed⸗ ley verwandelt, — John Sedley, der einſt ſo blühend ausgeſehen, ſo jovial geweſen war, ſich in ſo glücklichen Umſtänden befunden hatte. Sein Rock, der ſonſt ſo glän⸗ zend und ſauber geweſen, war jetzt weiß an den Nähten, und die Knöpfe ließen das Kupfer durchblicken. Sein Ge⸗ ſicht war eingefallen, und zeigte deutlich, daß das Raſir⸗ meſſer es nur wenig berühre; ſein Buſenſtreif und ſein Halstuch hingen ſchlaff unter ſeiner Säcke machenden Weſte herab. Wenn er früher luſtige Geſellen in einem Kaffeehauſe traktirte, ſo lachte und ſchrie er lauter, als irgend ein Anderer, und ſtets hatten alle Kellner bei ihm vollauf zu thun; es war jetzt in der That peinlich, zu ſehen, wie demüthig und hoͤflich er gegen den Johann des Tapioca⸗Kaffeehauſes, einen triefäugigen alten Diener in dunkeln Strümpfen und zerriſſenen Tanzſchuhen, war, deſſen Geſchäft darin beſtand, daß er den Gäſten dieſes trübſeligen Gaſthauſes, wo ſonſt Nichts conſumirt zu werden ſchien, Gläſer voll Oblaten, und zinnerne Becher voller Tinte, und Stücke Papier reichte. Was William
Dobbin betrifft, den er in ſeinen jungen Jahren wieder⸗
holt beſchenkt, und der dem alten Herrn bei tauſend Ge⸗ legenheiten zur Zielſcheibe ſeines Witzes gedient hatte, ſo


