Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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Achtzehntes Kapitel.

Wer auf dem von Capitän Dobbin gekaufen Pianoforte ſpielte.

Zu ihrem Erſtaunen ſieht nun unſere Geſchichte ſich auf einen Augenblick unter weltberühmte Ereigniſſe und Perſonen verſetzt: ſie hängt ſich an die Rockzipfel der Weltgeſchichte an. Ich möchte wohl wiſſen, ob, als die Adler Napoleon Bonaparte's, des korſiſchen Emporkoͤmm⸗ lings, von der Provence aus, wo ſie, nach einem kurzen Aufenthalte auf der Inſel Elba, ſich niedergelaſſen hatten, und von Kirchthurm zu Kirchthurm weiter flogen, bis ſie auf den Thürmen der Liebfrauenkirche in Paris anlangten, — ich ſage, ich möchte wohl wiſſen, ob da die kaiſerli⸗ chen Vögel ein Auge hatten für einen kleinen Winkel des Kirchſpiels von Blvomsbury in London, den man für ſo ſtille hätte halten können, daß ſelbſt das Schwirren und Schlagen dieſer gewaltigen Flügel dort unbemerkt vorüber⸗ gehen mußte.

„Napolevn hat zu Cannes gelandet.“ Eine ſolche Nachricht konnte wohl zu Wien einen paniſchen Schrecken verurſachen, und Rußland veranlaſſen, ſeine Karten fallen zu laſſen und Preußen bei Seite, in eine Ecke zu nehmen, und Talleyrand und Metternich bewegen, die Köpfe einan⸗ der gegenüber zu ſchütteln, während Fürſt Hardenberg, und ſogar der jetzige Marquis von Londonderry nicht wußten, was nun zu thun wärez aber in wie fern konnte dieſe Nachricht eine junge Dame in Ruſſell Square be⸗ rühren, vor deren Thüre der Nachtwächter die Stunden abrief, wenn ſie ſchlief: die, wenn ſie in dem Square umherwandelte, dort durch die eiſernen Staketen und den