Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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natürlichen Blüthenſchmucke, bedeckt ſind; woraus man die Töne ſchetternder Spinette und ſingender Frauen hervor⸗ dringen hört; wo an den Staketen kleine Porterkrüge hangen, um ſich zu ſonnen; wohin man Abends Commis aus der City mit müdem Schritte wandern ſieht: hier hatte Herr Clapp, Herr Sedley's Buchhalter, ſein Domicil, und in dieſem Aſhle verbarg der gute alte Herr ſammt Frau und Tochter ſein Haupt, als das Unglück über ihn hereinbrach.

Jos Sedley hatte, als die Nachricht von dem Fami⸗ lienunglücke bis zu ihm drang, gehandelt, wie man von einem Manne, wie er war, erwarten konnte. Er kam zwar nicht nach London, ſchrieb aber an ſeine Mutter, daß ſie bei ſeinen Agenten ſo viel Geld erheben könne, als ſie brauche, ſo daß ſeine guten tiefgebeugten alten Eltern vor der Hand wenigſtens die Armuth nicht zu fürchten brauchten. Nachdem er dieß gethan, fuhr Jos fort, in ſeinem Gaſthauſe zu Cheltenham ſo ziemlich wie bisher zu leben. Er fuhr in ſeinem Wagen aus, wobei er ſelbſt kutſchirte; trank ſeinen Claret; ſpielte ſeine Partie Whiſt; tiſchte ſeine indiſchen Geſchichten auf, und die triſche Wittwe tröſtete ihn, und ſchmeichelte ihm, wie bis⸗ her. Sein Gelbgeſchenk, ſo gut es auch angebracht war, machte auf ſeine Eltern nur wenig Eindruck; und ich habe Amalie ſagen hören, daß ſie ihren Vater nach dem Ban⸗ kerotte zum erſten Male habe das Haupt wieder erheben ſehen, als das Packet mit den Gabeln und Löffeln ſammt den Empfehlungen der jungen Börſenmäkler angekommen ſei. Was uns betrifft, ſo können wir behaupten, daß er bei deſſen Empfang wie ein Kind in Thränen ausbrach, und noch weit gerührter erſchien, als ſelbſt ſeine Frau, an welche das Geſchenk adreſſirt war. Eduard Dale, der jüngſte Theilhaber des Geſchäftes, der die Löffel und Ga⸗ beln für die Firma kaufte, hegte nämlich ſehr zärtliche Gefühle für Amalie, und wollte ſie, gleich als ob Nichts vorgefallen, immer noch zu der Seinigen machen. Er

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