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valerie⸗Station; ſo ſchrieb Joſeph nach Hauſe, als er von ſeiner Steuereinnehmerſtelle Beſitz ergriff. Er hatte ungefähr acht Jahre ſeines Lebens ganz allein an dieſem bezaubernden Orte zugebracht, und faſt nie ein chriſtliches Geſicht geſehen, es ſei denn zwei Mal im Jahre, wo das Detaſchement kam, um die von ihm eingezogenen Staats⸗ gelder nach Calcutta zu bringen.
Glücklicher Weiſe hatte er um dieſe Zeit einen An⸗ fall von Leberkrankheit, was ihn wieder nach Europa führte, und für ihn in ſeinem Vaterlande eine Qurlle großer Be⸗ haglichkeit und vielen Vergnügens wurde. Er lebte nicht bei ſeiner Familie, ſo lange er in London war, ſondern hatte, wie ein luſtiger Junggeſelle, eine eigene Wohnung gemiethet. Ehe er nach Indien ging, war er zu jung, um an den herrlichen Vergnügungen eines Mannes von gutem Tone Thell zu nehmen, und er ſtürzte ſich nun bei ſeiner Rückkehr um ſo eifriger in dieſelben. Er fuhr in dem Park ſpazieren, ſpeiste in den faſhionablen Reſtaurationen (denn der orientaliſche Club beſtand noch nicht), beſuchte die Theater, wie es damals Mode war, oder zeigte ſich in der Oper in dicht anliegenden Beinkleidern und mit auf⸗ gekrämptem Hute.
Bei ſeiner Rückkehr nach Indien, ſowie immer her⸗ nach, pflegte er von der Vergnüglichkeit dieſer Periode ſei⸗ nes Lebens mit großem Enthuſiasmus zu ſprechen, und zu verſtehen zu geben, daß er neben Brummel der Hauptton⸗ angeber zu jener Zeit geweſen ſei. Aber er war hier nicht minder einſam, als in ſeinem Jungle zu Boggley Wollah. Er kannte kaum eine Seele in der Metropole; und wäre nicht ſein Doktor geweſen, ſowie die Geſellſchaft ſeiner blauen Pille und ſeine Leberkrankheit, ſo hätte er vor Langweile ſterben müſſen. Er war träge, mürriſch und ein Bonvivant; der Anblick einer Dame erſchreckte ihn über die Maßen, und ſo kam es denn, daß er ſich nur ſelten im väterlichen Zirkel in Ruſſell Square blicken ließ,
wo es luſtig zuging, und wo die Späſſe ſeines gutmüthi⸗


