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Auch war das Haus ihres Sohnes keine Heimath für meine theure Gebieterin; mein armer Frank war ſchwach, wie vielleicht unſer ganzes Geſchlecht geweſen, und von Weibern geführt worden iſt. Seine nächſte Umgebung war herrſchſüchtig, und fürchtete den Einfluß ſeiner Mutter, glaubend, es werde dieſelbe ihn zu einer Wiederabſchwörung des Glaubens vermögen, den er auf das Zureden ſeiner Schwiegereltern angenommen hatte. Die Religionsverſchiedenheit trennte Sohn und Mutter: meine theuerſte Gebieterin fühlte, daß ſie von ihren Kindern getrennt ſei, und allein in der Welt daſtehe, — allein, wenn ſie nicht einen ſtandhaften Diener gehabt hätte, auf deſſen Treue ſie (— dem Him⸗ mel ſei dafür gedankt! —) zählen konnte.
Es war nach einem unwürdigen Auftritte, der zwi⸗ ſchen Frank's Frau und Mutter Statt gefunden (— denn der arme Burſche hatte die ganze deutſche Familie heirathen müſſen, mit der er ſich verbunden —), daß ich eines Tags meine Gebieterin in Thränen fand; und da erſuchte ich ſie denn, ſich der Fürſorge und der Hingebung eines Mannes anzuvertrauen, der, mit Gottes Beiſtand, ſie nie verlaſſen würde. Und da gab endlich die zärtliche Matrone, die in ihrem Herbſte noch ſo ſchön und ſo rein war, wie Jungfrauen in ihrem Frühlinge, mit liebevollem Erröthen und mit „Blicken voll holder Ergebung,“ meinem reſpectvollen Drängen nach, und willigte ein, mein Haus mit mir zu theilen. Mögen die letzten Worte, die ich ſchreibe, ihr noch danken, und die ſegnen, ſo es geſegnet!
Durch die Gefälligkeit Mr. Addiſon's waren für uns alle Gefahren der Verfolgung, ſowie das Hinder⸗ niß beſeitigt, das ſich unſerer Rückkehr nach England hätte entgegenſtellen können; und was meinen Sohn Frank hetrifft, ſo ſöhnte die von ihm in Schottland


