Teil eines Werkes 
[2] (1853)
Entstehung
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er die ganze Nacht wachen und aufpaſſen mußte, um am Morgen Beatrir einen Augenblick zu Geſicht zu bekommen. Und das Fatum hatte beſchloſſen, daß er noch eine vierte Nacht durchreiten und durchwachen ſollte, ehe ſein Geſchäft beendigt war.

Er eilte nach dem Hauſe des Unterpfarrers in Kenſington Mall, und fragte dort nach M. Bates, welchen Namen der Prinz jetzt angenommen hatte.

Die Frau des Unterpfarrers erwiederte, Mr. Bates ſei am Morgen ſchon in aller Frühe geſtiefelt ausgegangen, und habe geſagt, er gehe nach Chelſea zu dem Biſchofe von Rocheſter.

Aber der Biſchof war ſelbſt erſt vor zwei Stunden zu Kenſington geweſen, um dort Mr. Bates zu ſuchen, und war in ſeinem Wagen nach Hauſe zurückgekehrt, als er vernahm, daß der genannte Gentleman dahin⸗ gegangen, um ihn aufzuſuchen.

Dieſe Abweſenheit war nun etwas höchſt Fatales, da eine Verzögerung von nur einer Stunde ein König⸗ reich koſten konnte. Esmond aber konnte jetzt natürlich nichts Anderes thun, als nach der Taverne zu dem „königlichen Wappen“ zurückeilen, und den dort ver⸗ ſammelten Gentlemen ſagen, daß Mr. George — wie wir dort den Prinzen nannten —) nicht zu Hauſe ſei, daß aber er, Mr. Esmond, ihn ſuchen wolle.

Sofort nahm der Obriſt den Wagen eines Generals, der zufällig da war, und fuhr, über das Feld hin, nach Chelfea, wo ſich das Haus des Biſchofs befand.

Der Portier ſagte ihm, es ſeien zwei Gentlemen bei Seiner Lordſchaft, und es eilte bei dieſer Nachricht Esmond ohne Weiteres an dieſer Schildwache vorbei und nach der verſchloſſenen Thüre von des Biſchofs Studirzimmer. Auf ſein heftiges Pochen ward ihm nach einer kleinen Weile geöffnet. Von den Gäſten des Biſchofs aber war einer gleichfalls ein anglikani⸗ ſcher Prälat; der andere war Abbs G—.