Teil eines Werkes 
[2] (1853)
Entstehung
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Unter uns befand ſich der berühmte Offizier, der im Commando gleich nach dem Generalcapitän der ge⸗ ſammten Streitmacht, Seiner Gnaden dem Herzoge von Ormonde, welcher drinnen im Rathszimmer war, kam. Bei ihm befanden ſich auch zwei Generallieute⸗ nants, neun Generalmajore und Brigadegenerale, ſieben Obriſten, eilf Mitglieder des Oberhauſes, und einund⸗ zwanzig Mitglieder des Hauſes der Gemeinen. Die Wache ſowohl in dem Palaſte, als außerhalb deſſelben hielt zu uns: die Königin war auf unſerer Seite, ſo⸗ wie auch der Reichsrath (— mit Ausnahme der beiden whiggiſchen Herzoge, die hätten unterliegen müſſen —). Der Sieg war uns alſo gewiß, und mit klopfendem Herzen eilte Esmond nach der Maille in Kenſington, wo er an dem vergangenen Abende von dem Prinzen Abſchied genommen.

Seit drei Nächten war der Obriſt nicht mehr in's Bett gekommen: die letzte Nacht war damit verſtrichen, daß er die Freunde des Prinzen zuſammenberufen, von denen die große Mehrzahl ſich auch nicht das Ge⸗ ringſte träumen ließ von dem, was vorging, bis man ihnen ſagte, daß der Prinz ſchon da wäre, und ſie aufforderte, endlich den entſcheidenden Schlag zu führen.

Die vorletzte Nacht — die Racht, in welcher der Streit mit dem Prinzen Statt gefunden, — hatte mein Diener, der Seiner Königlichen Hoheit nicht recht traute, und befürchtete, es könnte derſelbe Luſt bekom⸗ men, uns heimlich zu entwiſchen und ſeiner flüchtigen Schönen nachzulaufen, wenn die Wahrheit geſagt wer⸗ den ſoll, in der Taverne zum „Windſpiel“ zugebracht, welche my Lady Esmond's Hauſe in Kenſington Square gerade gegenüber lag, und kein Ange von der Thüre abgewendet, damit der Prinz nicht ungeſehen entrinnen möchte. Die vorletzte Nacht aber hatte er in ſeinen Stiefeln in der „Krone“ zu Hounslow zugebracht, wo