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—eein Leben voller Thätigkeit, das jetzt zum erſten Male begann, — Alles das beſchäftigte den jungen Mann, und regte ihn auf. Die vielen Unfälle und Zufälle, — das Leben am Bord eines Schiffes, — die militäriſche Pflicht, — die neuen Bekanntſchaften, zu denen ſowohl ſeine eigentlichen Waffengenoſſen, als die Flottenoffiziere gehörten, dienten dazu, ſeinen Geiſt zu erheitern und zu beſchäftigen, und denſelben aus der ſelbſtiſchen Niedergeſchlagenheit aufzuwecken worin ſeine neuerlichen, widrigen Schickſale ihn verſenkt hatten. Es war ihm, als ob der Ocean ihn von ſeinen ver⸗ gangenen Sorgen trennte, und er hieß den neuen Lebens⸗ abſchnitt, der ihm dämmerte, herzlich willkommen. Viel⸗ leicht war Esmond, als er an ſeine frühere tiefe Nie⸗ dergeſchlagenheit und Traurigkeit dachte, und als er ſich erinnerte, wie es ihm, noch vor einigen Monaten, als er im Gefängniſſe lag, geſchienen, daß dieſelben ewig dauern müßten, in ſeinem Herzen faſt ärgerlich darüber, daß er ſich ſo fröhlich fand.
Mit eigenen Augen fremde Menſchen und fremde Länder zu ſehen, iſt beſſer, als alle Reiſeberichte von der Welt zu leſen; und mit unendlicher Wonne und mit wahrem Frohlocken fand ſich der junge Mann wirklich auf ſeiner großen Tour, und im Angeſicht von Menſchen und Städten, über welche er ſchon als Knabe ſo viel geleſen hatte. Er ſah zum erſten Male den Krieg, — den Stolz, den Pomp, und die Um⸗ ſtände deſſelben wenigſtens, wenn auch nicht Viel von deſſen Gefahren. Er ſah jetzt wirklich, und mit eige⸗ nen Augen, jene ſpaniſchen Cavaliere und Damen, die er mit den Augen ſeiner Phantaſie in jener unſterblichen Geſchichte von Cervantes geſehen hatte, welche die höchſte Wonne ſeiner jugendlichen Muſe geweſen war.
Es ſind jetzt zwar bereits vierzig Jahre verfloſſen, daß Mr. Esmond Zeuge dieſer Scene war; Nichts deſtoweniger aber leben ſie in ſeinem Gedächtniſſe noch


