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„Die Prinzeſſin iſt eine bloße Puppe in den Hän⸗ den jener Furie von einem Weibe, die in meinen Sa⸗ lon eindringt und mir in's Geſicht die gröbſten Belei⸗ digungen ſagt. Wie kann es einem Lande gut gehen, das einem ſolchen Weibe überliefert iſt?“ ſpricht die alte Vicomteſſe. „Und was den ſpitzbübiſchen Ver⸗ räther, my Lord Marlborongh, betrifft, ſo hat er noch jeden Mann und jede Frau verrathen, mit denen er bis jetzt in Berührung gekommen, — ſein abſcheuliches Weib allein ausgenommen, das ihn zittern macht. Es iſt aus mit dem Lande, wenn es ſolchen Elenden ein Mal in die Hände gefallen iſt.“ .
Auf dieſe Weiſe begrüßte Esmond's alte Verwandte die neuen Gewalten; allein es entſtand wenigſtens für eine Familie, die es wohl brauchen konnte, einiges Gute aus der Beförderung dieſer berühmten Perſonnagen, die niedrigeren Leuten, welche das Glück hatten, bei ihnen in Gunſt zu ſtehen, Wohlthaten erwieſen. Ehe noch Mr. Esmond im Monat Auguſt England verließ (— er befand ſich damals zu Portsmouth, wo er zu ſeinem Regimente geſtoßen war, und es ſich angelegen ſein ließ, ſich in die Myſterien der Muskete und der Pike einweihen zu laſſen —), vernahm er, daß für ſeine frühere geliebte Gebieterin eine Penſion aus den Re⸗ venüen des Stempelamtes ausgewirkt worden ſei, und daß auch die junge Miſtreß Beatrix an den Hof gezo⸗ gen werden ſolle. Dieß Gute hatte wenigſtens der Be⸗ ſuch der armen Wittwe in London gehabt: wenn es ihr auch nicht gelungen war, ſich an den Feinden ihres verſtorbenen Gatten zu rächen, ſo hatte ſie doch Ge⸗ legenheit gehabt, ſich mit alten Freunden wieder aus⸗ zuſöhnen, die ſie bemitleideten, und die geneigt ſchienen, ihr zu dienen.
Und was die Leidensgefährten Mr. Esmond's be⸗ trifft, ſo war Obriſt Weſtbury mit dem Oberbefehls⸗ haber nach Holland gegangen; — Capitän Macartney


