Teil eines Werkes 
[2] (1853)
Entstehung
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mentraf. Und Pater Holt hat, zu ſeinen eigenen Zwecken, das Geheimniß für ſich behalten, und wollte erſt in Erfahrung bringen, ob meine Mutter noch lebe oder nicht.

Es iſt dieſelbe aber ſchon ſeit Jahren geſterben: mein armer Beſchützer hat es mir, ſchon mit dem Tode ringend, noch geſagt; — auch zweifle ich gar nicht an der Wahrheit deſſen, was er mir geſagt. Ja, ich weiß nicht einmal, ob ich eine regelmäßige Heirath nachweiſen könnte. Aber könnte ich es auch, ſo würde ich es dennoch nicht thun. Ich mag keine Schande über unſern Namen, und keinen Kummer über die bringen, die ich liebe, und ſtets lieben werde, wie hart und ungerecht ſie mich auch behandeln mögen. Meines Vaters Sohn, Madame, wird das Unrecht, das mein Vater an Ihnen gethan, nicht noch ärger machen. Fahren Sie fort, ſeine Wittwe zu ſein, und

laſſen Sie mir anch ferner Ihr Wohlwollen zu Theil

werden. Es iſt dieß Alles, was ich von Ihnen ver⸗ lange, — und nie werde ich wieder von dieſer Sache ſprechen.“

Mais vous etes un noble jeune homme!“ ruft my Lady aus, und ſpricht franzöſiſch, wie ſie gewöhnlich that wenn ſie ſich in aufgeregtem Zuſtande befand. oblige, ſagt Mr. Esmond, eine tiefe Verbengung machend. „Es leben diejenigen noch, zu denen ich, in Erwiederung der mir bezeigten Liebe oft ſo gerne ſagte, daß ich mein Leben für ſie opfern würde. Soll ich denn nun ihr Feind ſein, und um einen Titel mit ihnen ſtreiten? Was liegt daran, ob ich ihn habe oder ein Anderer? Bleibt er doch in der Familie.“

„Was kann aber in aller Welt an jener kleinen Prüde ſein, daß die Männer ſo in ſie vernarrt ſind?“ ruft die verwittwete Vicomteſſe. „Sie war einen Mo⸗ nat lang hier, um den König mit ihren Bitten zu be⸗