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Dieſe Dame nannte ſich bisweilen Marquiſin von
Esmond kraft jenes Patents, das Harry Esmond' 3Va⸗ ter von dem ſeligen König James gegeben worden war;
als Sie auf der Seite des ſeligen Herrn Viscompe Der Herr Graf von Varique ſpricht immer Ihnen: Herr von Moon auch. Er ſagt, daß ich hätten mit ihm ſchlagen wollen, — daß Sie das Fechten beſſer verſtänden, als er, — daß es ins⸗ beſondere einen gewiſſen Stoß gebe, den Sie kenneten, den er aber nie hätte pariren lernen: — und daß es um ihn geſchehen geweſen wäre, wenn Ihr Beide Euch mit einander geſchlagen hättet. So iſt alſo der arme Viscompte nicht mehr. Er iſt todt und vielleicht — Vetter, Vetter! Es will mich bedünken, daß Sie nichts Anderes, als ein kleines Ungeheuer ſind, — wie die Esmonds es ſtets geweſen. Die Wittwe iſt bei mir. Ich habe die arme Frau zu mir genommen. Sie iſt ganz wüthend über Sie, geht alle Tage zum Chieſi⸗ gen) Könige, und ſchreit um Rache für ihren Gemahl. Sie mag Sie weder ſehen, noch von Ihnen ſprechen hören; und doch ſpricht ſie wohl tanſend Mal des Tags von Ihnen; ſie thut faſt nichts Anderes. Wenn Sie aus dem Gofängniſſe herauskommen, ſo kommen Sie nur zu mir. Ich werde für Sie ſorgen. Will dieſe kleine Prüde ſich ihres kleinen Ungeheuers entledigen (— es wird, wie ich befürchte, leider zu ſpät ſein! —) ſo werde ich mich deſſelben annehmen. Ich habe noch einigen Einfluß, ſowie einige Thaler, die ich bei Seite elegt. 5 8 „Die Wittwe ſöhnt ſich immer mehr mit Miladi Malboro aus, die bei der Königin Anna Alles gilt. Beſagte Dame intereſſirt ſich für die kleine Prüde, die dabei einen Sohn von demſelben bewußten Alter hat. „Wenn Sie aus dem Gefängniſſe herauskommen, ſo kommen Sie hierher. Ich kaun Sie bei mir nicht empfangen, — die Welt iſt gar zu böſe, allein Sie werden bei mir doch ein Zimmer finden.
„Iſabelle Vicompteſſe d'Esmond.“


